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Archiv: Beiträge u. Berichte über Januar
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren

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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 31.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   31. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:11:06



Über die Griffe für Schmalfilmkameras.

Es war schon eine Errungenschaft als die schmaleren Filme und die dazugehörenden Filmkameras für Amateure auf den Mark kamen, verglich man die damaligen Filmkameras. Pathé in Frankreich hat es vorgemacht, mit dem 9,5 mm breiten Filmstreifen, der dann vom 8 mm Kodak-Film im Jahr 1929 abgelöst wurde. All diese Filmkameras waren in der Hand liegend zu bedienen. Mit offener Hand wurde der Apparat ergriffen und helfend mit der zweiten Hand, zwecks besserer Stabilisierung, gehalten. Die Mehrheit der Kamerahersteller folgen einem Konzept des kleinen Apparates, der als wertvolles Stück oft in einem Lederkoffer vor Beschädigungen geschützt werden sollte. Erst als die ersten stielförmigen Griffe, ohne weitere Funktion an das Stativgewinde angeschraubt wurden, merkte man, dass die Kameraausrichtung am Set, so die Szenerie leichter erfasste. Ergänzend kamen Auslöser an den Griff, anfänglich mit einem einfachen Drahtauslöser, dann aber auch so konstruiert, dass der senkrechte Griff zum Pistolengriff, leicht nach vorne abgewinkelt, mutierte. Die elektrische Motorisierung der Kameras tat ein Übriges, denn die Pistolengriffe boten sich an, im Inneren die Stromzellen als Batterie für den Antrieb aufzunehmen. So kam es, dass die ursprünglich abnehmbaren, Griffe auch fest mit dem Kameragehäuse verbunden wurden. Hochwertigere Schmalfilmapparate bekamen einen schwenkbaren oder klappbaren Pistolengriff. Batterien im eigentlichen Kameragehäuse unterzubringen, war nur dem Trend der Verkleinerung geschuldet, also, bei Apparaten die mit 3 anstellen von 4 AA Stromzellen auskamen. Man nannte diesen Filmkameratyp Compact. Mit der Einführung der Sound-Filmkameras verschärfte sich das Problem des Strombedarfs und alle Modelle litten darunter, dass mindestens 6 Akkus irgendwie und irgendwo wo, Platz finden mussten. Die Pistolengriffe gerieten zum Knochen, weil sich der Umfang des Durchmessers merklich vergrößerte, es sei denn, andere Konstruktionslösungen verteilten den Batterieblock im längeren Griff (Agfa) oder 2 der 6 Zellen wanderten doch noch ins Kameragehäuse.

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Beitrag Nr.: 30.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   30. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit -07:12:47



Wenn wir zurückschauen, sehen wir noch so manche Familiengeschichte ...

... die sich bewegend und in bunten Farben über eine Leinwand bewegt. Das setzt selbstverständlich voraus, dass ein funktionierender Projektor zur Verfügung steht. Leider haben die meisten Super 8 Projektoren aus den 1970er Jahren ein Manko, nämlich, jenes, dass ein entscheidender Antriebsriemen dieser Maschinen aus einem elastischen Material gefertigt wurde, welches sich nach einigen Jahren seine ursprünglichen Eigenschaften verliert. Manchmal ist es brüchig geworden oder schmierig weich. Dann zerrissen kann dieser Riemen die Aufgabe des Filmantriebs nicht mehr erfüllen. Ein Grund weshalb so viele Familienfilme, die heute noch vorhanden sind, nicht mehr auf der Leinwand betrachtet werden. Alle bisherigen Techniken einer Übertragung von Filmen auf elektronischen Medien, wie Magnetband oder DVD, bzw. USB-Stiks waren bisher unbefriedigende Lösungen. Nur wirklich professionelle, sehr kostenintensive Überspielmethoden, wie sie in den letzten beiden Jahren von den TV-Sendeanstalten vorgenommen werden, könnten auch überzeugen. Dem Amateur bleiben sie bisher, auch schon aus Kostengründen, meist vorenthalten. Und dennoch sei hier gesagt, der Fortschritt in der Elektronik bei bildgebenden Verfahren lässt hoffen, das in naher Zukunft auch hier Angebote auf den Markt kommen, die eine hochwertige Übertragung alter Amateurschmalfilme sinnvoll macht, und nicht gleich an der Sofakante im trauten Heim zu einer Enttäuschung für den Zuschauer führt. Unser Plädoyer: Jeder im Familienbestand befindliche Schmalfilm sollte erhalten bleiben, auch wenn er schon einmal der eine oder andere Ausschnitt auf ein anderes Medium übertragen wurde.



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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 13.11.2015
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Beitrag Nr.: 29.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   29. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:27:02



Zum Thema: Reparaturen von Schmalfilmapparaten ...

... können wir vom Schmalfilm-Apparate-Museum nur wenig sagen und doch ist es immer wieder ein Punkt auf den wir angesprochen werden. Im laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass die meisten Schmalfilmkameras, die bei den Amateuren die letzten Jahre im Schrank verbracht haben keine großen Beschädigungen aufweisen. Zumindest äußerlich. Und doch zeigt sich immer wieder, dass der natürliche Alterungsprozess eines Apparates seine Spuren hinterlässt. Kritisch sind dabei die ursprünglich einmal flexibel gehaltenen Bauteil, wie Schaumstoffpolster, Andruckrollen aus Gummi und nicht minder alle Klebestellen. Zum letzteren gehören die Befestigungen von Lichtstrahlen-Umlenkspiegel im Sucher und einige Anzeigefolien. Leider sind nicht alle Schäden sofort sichtbar, nur gelegentlich, wenn klappernde Teile im Inneren des Apparates, durch schütteln hörbar werden. In Sache Beschädigung durch Alterung bei den Schmalfilmprojektoren, können wir auf diverse bereits veröffentlichte Tages Ticker Beiträge verweisen. Es kommt nämlich zu so mancher endtäuschenden Überraschung, will man einen der alten Filme unvorbereitet vorführen. Ob nun in diesen Fällen ein Reparatur an diesem Apparat, in heutiger Zeit, noch sinnvoll erscheint, möge jeder selbst entscheiden. Das Problem ist nur, dass es kaum oder gar nicht mehr Werkstätten gibt, die sich als Fachbetrieb für diese Aufgaben stellen. Sollte es doch noch jemanden geben, der Reparaturen eines bestimmten Apparates oder einer Marke finden lässt, so dürfte dieser Fachmann wohl noch zu den wenigen Ausnahmen gezählt werden. Wir vom sappam, würden von solchen Betrieben bzw. Fachleuten gerne Kenntnis haben. Schreiben Sie uns !


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Beitrag Nr.: 28.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 16;14:12



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Der Filmbetrachter (Editor) Revue Dual

Dieser Filmbetrachter, für die Formate Super 8 (Single 8) und Normal 8 Schmalfilme geeignet, überrascht durch seine äußere elegante Form. Das Kunststoffgehäuse mit leichtem Elfenbeineffekt ist sehr schon geschwungen. die Mechanik sehr präzise gearbeitet. Der Monitor ist allerdings noch sehr klein gehalten, vergleicht man Apparate die später auf den Markt kamen. Aus ästhetischer Sicht, verdient der Apparat unser Lob.


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Beitrag Nr.: 27.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   27. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:33:02



Wird es nun langweilig mit den vielen Selfy-Filmchen ?

Seitdem die Smartphones die Welt eroberten und alles Mögliche möglich macht, scheint auch jeder Winkel der Erde nicht mehr als unerforscht zu gelten. Diese kleinen Dinger, durch die die Menschen eine der auffälligsten und somit auch unnatürlichsten Körperhaltungen einnimmt, sind derzeitig überall gegenwärtig. Der Blick nach vorne, ja sogar zum Nachbar scheint damit nachhaltig vernachlässigt zu werden. Andererseits werden mit diesem Ding, Bilder und Filmchen in große Zahl gefertigt und via Internet versendet. Oft sind es unbedeutende Szenen, wenn nicht sogar langweilige Darstellungen über Dieses und Jenes. Die Möglichkeiten in Bild gefasste Ereignisse sofort an Unbeteiligte am Geschehen zu übermitteln ist tatsächlich faszinierend, doch darf nicht vergessen werden, dem Empfänger wird ein Großteil seiner Zeit gestohlen, besonders dann, wenn dieser kein oder und wenig Interesse am vermittelten Geschehen hat oder haben dürfte. Diese unsägliche Zeitverschwendung, die sich derzeitig im gesellschaftlichen Konsens abspielt, dürfte seine Folgen erst in den kommenden Jahren offenbaren. Denn, summiert man diese Zeiten, die wahrlich nichts mit Freiheit bzw. Selbstbestimmung als oberstes Argument zu rechtfertigen sind, so gehen diese letztendlich dem gesamten Volk verloren. Was heißt das? Die Kreativität des einzelnen Individuums wird durch Passivität gedrängt, weil sich eine Erwartungshaltung einstellt, die angeblich auf immer neuere und wichtigere Nachrichten wartet bzw. konzentriert. So bleibt es nicht aus, dass auch die Selfy-Filmchen mit der Zeit immer langweiliger werden. Schade um den guten Film !
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Beitrag Nr.: 26.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   26. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:03:43



Sind Schmalfilmprojektoren für größere Säle geeignet ?

Schon in den 1950er Jahren war es keine Seltenheit mehr im regulären Schulbetrieb berufsaufklärende Filme mit Schmalfilmprojektoren für das 16-mm-Format in Schulklassen oder größeren Sälen vorzuführen. Hier kamen in Deutschland vorwiegend, bis in den 1990er Jahre hinein, die heute noch beliebten Projektoren der Marke Bauer aus der Serie P 4, 5, 6, 7, zum Einsatz oder von Siemens, die der 2000er Serie. Auch in Ostdeutschland war es üblich mit 16-mm-Filmen den Unterricht zu ergänzen, man denke nur an den Meoclub 16 mm Projektor. Für all diese Apparate standen verschiedenen Projektionsobjektive zur Verfügung, denn nur so ließ sich eine ideale Anpassung an die vorhandene Räumlichkeiten erreichen. Gelegentlich musste auch ein Projektor in die Mitte eines Raumes gestellt werden, damit überhaupt die Leinwand gefüllt werden konnte. Mit der Einführung der Varioobjektive an Projektoren verbesserte sich die Flexibilität bei der Standortwahl des Projektors in einem Raum und dennoch war es angebracht, auch hier die geeignetere mittlere Brennweite des einzusetzenden Objektivs zu wählen. Setzte man Projektoren des 8-mm-Formats in großen Räumen ein, könnte dies schnell zum Problem werde, nicht nur weil die Auflösung des Filmmaterials schon bald an seine Grenze stieß, nein, auch weil die Lichtleistung am Projektor das Bild nicht mehr ausreichend ausleuchten konnte. Natürlich gab es Projektoren für 8-mm-Filme, die zur professionellen Kategorie gehörten und in größeren Kinosälen eingesetzt wurden. Dies waren aber meist stationäre Anlagen, schon aus Sicherheitsgründen. Die Handhabung von Leuchtmittel ab 150 W, seien es Halogen oder Xenon, ist schon durch die Hitzeentwicklung kein leichtes Unterfangen mehr. Für kleine Räume galt Super 8 als ausreichend, für mittlere Räume das 16-mm-Formats, der Kinosaal benötigte alles ab 35 mm.

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Beitrag Nr.: 25.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:23:41



Gelegentlich denken wir auch über die OVP nach.

Immer wieder fällt uns auf, dass wenn bei uns Schmalfilmapparate, ob Kameras, Projektoren oder Filmbetrachter eingehen, dass deren OriginalVerPackungen (OVP) nicht mehr dabei sind. Hier und da gibt es Schmuckkästchen, die als Geschenkpackung sehr attraktiv waren, so z.B. die der Agfa Serie Microflex 100 bis 300 oder die von Revue ausgelieferten Chinon-Schmalfilmkameras der Serie Pocket, die sehr beliebt waren. Aber bei den meisten Schmalfilmkameras fehlen heute die OVPs, in denen die Apparate einmal ausgeliefert wurden. Nun muss man wissen, dass anfang der 1970er Jahre die Weltwirtschaft, was heute Globalisierung genannt wird, schon ungeheuer zunahm und daher die Verpackungsmittel, in allen möglichen Formen und Ausführungen, für einen sicheren Transport bis zum Endkunden ausgelegt wurden. Styropor in Formen gepresst stellte mehrheitlich eine gangbare Lösung dar. Dieser Stoff, leicht und gut verarbeitbar und in der 2-Schalencharakteristik, in Weiß gefertigt, wurde meistens durch eine elegante Tragetasche getauscht, was die OVP folglich entbehrlich machte. Der schnelle Griff zur Tasche im Schrank machte die Kamera zu jeder Zeit einsatzbereit. Wem könnte man es verdenken ! Und dennoch, auch das sappam hat noch einige Originalverpackungen mit Apparaten in der Sammlung. Allerdings sind es Schmuckkästchen, denen heutzutage durchaus anzusehen ist, dass sie vormals als Aufbewahrungskasten und einer intensiven Nutzung ausgesetzt wurden.




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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 11.05.2015
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Beitrag Nr.: 24.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:12:19



Was sollten die vielen Knöpfe und Schalter an einer Schmalfilmkamera ?

Es ist unbestritten, dass die meisten Hobbyfilmer mit ihrer Schmalfilmkamera in der Grundeinstellung 'Automatik' ihres Apparates filmten. Nach der Einführung des Super 8 Filmformats und das gilt auch für die Single 8 Kameras, wurde das Filmen für den Amateur ein Kinderspiel. Eigentlich lieferten die Kameras im normal Zustand seiend, in allen Lagen und bei allen Gelegenheiten ein befriedigendes bis gutes Ergebnis der aufgenommenen Szenerien. Wurde vor einem Einsatz der Zustand der Batterien getestet, es waren 2, so bediente man sich des entsprechenden Knopfes und ließ sich die Batteriespannung anzeigen. Die Standardgeschwindigkeit der Bildfrequenz lag bei 18 Bilder pro Sekunde (fps), was im Normalfall der festen Einstellung entsprach. Mittels eines Drehschalters konnte bei vielen Schmalfilmkameras diese Geschwindigkeit auch verändert werden, z.B. auf 24 oder den eines Zeitlupengangs, 'Slow Motion' genannt. Mittels den beiden, meist als Wippschalter ausgelegten Knöpfen, war das zoommotorisierte Objektiv, von Tele- auf Weitwinkelstellung und zurückzubringen. Nur der Auslöser für den Filmvorgang war noch zu Drücken, hatte man, durch den Sucher schauend, den richtigen Bildausschnitt gefunden. Die eine oder andere Filmkamera hatte einen klappbaren Griff, der in der Regel durch drücken eines entsprechenden Knopfes geschwenkt werden konnte. Natürlich gab es auch Apparate, deren Griff fest oder durch Verdrehen in Position gehalten wurden. Wollte man die Szene durch eine manipulierte Blendeneinstellung beeinflussen, wurde oft ein Stellrad bemüht, mit dem die geeignete Blendenöffnung justiert werden konnte. Lediglich die Entfernung zwischen Kamera und hervorgehobenen Objekt der Handlung bedurfte einer nicht automatisierten Einstellung am äußersten Objektivring, obwohl in der Regel auch dort eine Markierung vorhanden war, welche die ideale Stellung für normale Fälle empfahl. Was aber am meisten den Käufer eine Schmalfilmkamera beflügelte, waren eben die Anzahl an Knöpfen und Schalter, die es einfach jedem Außenstehenden suggerierte, hier kann nur ein Fachmann ran. Toll !

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Beitrag Nr.: 23.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:10:44



Über die vergessenen Batterien in einer Schmalfilmkamera.

Eigentlich wirken die weitläufig bekannten Batterien für Spielzeuge und andere elektrisch gesteuerten Apparaten ganz harmlos. Ja man könnte sagen, sie sind ganz niedlich in ihrer schönen Verpackung, wenn sie neu sind. Ganz anders verhält es ich nach ausgehauchtem Leben oder längerer Lagerzeit. Dann verlieren die Zellpakete ihren Charme und werden zur Last. Die am meisten verbreiteten Ausführungen sind jene zylinderförmigen Zellen wie z. B. die Typen 'Mignon', die auch als 'AA' oder 'Baby' als 'AAA' bezeichnet werden. Das sind Stromzellen von 1,5 V, in der Alkalien Qualität, welche die höhere Stromdichte aufweisen, verglichen mit den Zink-Kohle-Zellen älterer Technik. Beide Typen sind Einweg-Zellen, also nicht wieder aufladbar. In Reihe geschalt werden, je nach Bedarf, Spannungen von 9 V bei 6 Zellen für Tonfilmkameras - Sound movie cameras - bzw. 6 V bei 4 Zellen für Stummfilmkameras erreicht. Spannungen, die für den Filmtransport und das Zoom-Objektiv mit Motorantrieb benötigt werden. Bei all diesen Stromzellen wird nach ihrer Entladung, der chemisch bedingte Prozess der Auflösung eingeleitet, der letztlich dazu führt, dass sich der zylindrische Grundkörper, erst aufbläht und dadurch die darin sich befindliche Säure auftritt. Bei den Alkalien-Zellen ist der zersetzende Prozess etwas verlangsamt, doch auch hier ist es in sehr vielen Fällen die Ursache eines aggressiven Metallfraßes in den Batteriefächern nach langer Lagerung. Die Elektrokontakte werden zuerst befallen und angegriffen. Die kriechende Säure wandert zudem in die Verdrahtung und die Kabelanschlüsse werden brüchig. An allen Kontakten wird die Leitfähigkeit abnehmen bzw. ganz unterbrochen. Verweilt ein solcher Batterieblock über mehrere Jahre im Apparat, kann sich der säurebedingte Schaden als irreparabel erweisen. Dies gilt auch für die Batterie aus Silberoxid, das ist jene Knopfzelle, die für den Belichtungsmesser einer Schmalfilmkamera eingesetzt wird und mit der Typenbezeichnung PX beginnen.


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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 17.11.2015
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Beitrag Nr.: 22.01.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. Jaunar 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:13:41



Wenn eine Reparatur anfällt, bei einer Canon AutoZoom 814 Electronic.

Für so manchen Hobbyfilmer ist es ein trauriger Anblick, wenn sich herausstellt, dass seine Schmalfilmkameras durch den Alterungsprozess, den der Apparat nun schon aufweist, funktionsuntüchtig geworden ist. Wir haben daher einer Reparaturanleitung des japanischen Kameramanns und Filmproduzent, Takahiro Nakano aufgegriffen, und in Absprache den Text aus dem Englischen übersetzt. Es geht dabei um die Reparatur der Blendeneinrichtung einer Canon AutoZoom 814 Electronic, wie sie als unser aktueller Hingucker der 4. Kalenderwoche in 2017 hervorgehoben wird. Der hier nun hervorgehobene Link führt durch einen Klick auf die entsprechende Site des Museums. Sollte Ihnen diese Anleitung dienlich geworden sein, würden wir uns freuen, wenn wir einen Kommentar von Ihnen erhalten könnten.






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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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