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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Tages Ticker

Beitrag Nr.: 24.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   24. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:01:26



Wir benötigen Hilfe, Hilfe bei der Beschaffung technischer Daten und angewandter Erfahrung.

Seit Kurzem wird auf diesen Sites, im 'Tages Ticker', so mancher Begriff in der Farbe blau und dem Schriftzug kursiv dargestellt. Solch hervorgehoben Worte oder Wortkombinationen, Modellbezeichnungen oder Personennamen haben in der Welt des Schmalfilms eine hervorgehobene Stellung, meist, weil weitere, evtl. ergänzende Informationen im sappam Archiv bereits zu finden sind. Durch Anklicken gelangt man, ähnlich wie der Hinweispfeil in einem Lexikon auf näher beschriebene Eigenschaften, Hinweise oder ein umfangreicheres allg. bekanntes Wissen. Dazu bedurfte es eines Glossars, gestützt auf einer umfangreich gefüllten Datenbank. Auch Datenblätter einzelner Objekte, die im Museum derzeit gelagert werden, fallen darunter. Es liegt in der Natur der Dinge, dass dieses Wissen nicht nur statisch niedergeschrieben sein sollte, es bedarf auch einer ständigen Betreuung und Pflege der Datensätze. Um dies zu erreichen, scheint es uns angebracht, dass das Wissen um die Schmalfilmtechnik, von unseren Museumsfreunde gleichermaßen eingebracht werden kann. Diese Beiträge können dadurch auf unserer Plattform der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch Kommentare und gegebenenfalls Hinweise auf seriöse Quellen, die uns unbekannt sind, wären dabei dienlich. Web-Formulare, in Gruppen aufgeteilt, stehen hier zur Verfügung. So können relevantes Wissen und Informationen aus der Amateurfilmwelt problemlos eingetragen werden. Ein Anspruch auf Veröffentlichung des eingereichten Beitrags kann vonseiten der Autoren uns gegenüber nicht erhoben werden. Werden in den Beiträgen Auszüge oder grundlegende Erkenntnisse aus bereits veröffentlichten Quellen wiedergegeben, sind diese unbedingt zu nennen. Unsere Redaktion muss sich allerdings vorbehalten, gegebenenfalls Änderungen und Kürzungen der Beiträge vorzunehmen, wenn diese zweckmäßig erscheinen.



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Beitrag Nr.: 23.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   23. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:44:32



Spielte der PC in den 1980er Jahren mit im Wettbewerb um die Bilder eine Rolle ?

Die Älteren unter uns werden sich noch daran erinnern, dass die Anfänge der Computerwelt im heimischen Bereich, was Leitung betrifft, noch recht bescheiden und holperig ausfielen. Da war der keine Sinclair ZX 81 ein verführerisches Gerät, dass uns versprach in Windeseile komplizierte Rechnungsaufgaben zu lösen. Ja, eigentlich alles kann, was man sich so vorstellte, auch wenn es nur andeutungsweise sinnvoll war. Dann kam der Comodore 64, ein Volkscomputer, der die Jugendlichen verzauberte, gleich dem Smartphones von heute. Auf Monitoren mit grünen Zeichen auf schwarzem Hintergrund wurden skurrile Figuren in und her bewegt. Die ersten Computerspiele kamen auf. Erst mit dem Atari 1024 und Apple-Computern wurden die Darstellungen am Monitor, der nun in schwarz/grau, eine augenfreundlichere Darstellung anbot, machte den Weg frei, für die Darstellungen, die wir heute noch kennen. Symbole und Ikone setzten sich durch, Buttons wurden als Grafik eingesetzt, Bilder konnten in Farbe betrachtet werten. Man schrieb 1995. Der Durchbruch war gelungen. Das Telefonkoppler-Modem war schon überholt. Internet hieß die Zauberformel. Der Wettlauf von Kilobytes auf Megabytes (MB), vom Disk auf IDE-Festplatte (HDD), den klassischen Speichermedien im Personal Computer (PC) war voll im Gange. Windows in der 95er-Version eroberte die Haushalte. Erste Bilder wurden von Scannern erfasst und als Grafik gespeichert. Die Bildschirme zeigten nun bunte Oberflächen und mit Präsentationsprogrammen wie PowerPoint oder ähnlichen, konnten textilastige diashowähnliche Vorträge gezeigt werden. Der Schmalfilm des Amateurs wurde immer uninteressanter, denn Camcorder waren schon seit 10 Jahren auf dem Markt. Nun galt es nur noch, die Videosequenzen auf den Computer zu bekommen. Fernsehsendungen konnten auf einmal am Bildschirm, in beeindruckender Bildqualität betrachtet werden. Wer geschickt war, konnte auch seine Videoaufzeichnungen am 17-Zoll-Monitor betrachten. Im Jahr 2000, auch schon auf 19-Zoll-Monitoren. Bei genügend Speicherplatz auf einer schnellen HDD, vielleicht auch schon mit Linux oder Win 2K bearbeiten, wie ein Profi. Videoschnittprogrammen kamen auf. Ja, der klassische Schmalfilm, war definitiv, nach ca. 8o Jahren sang- und klanglos untergegangen !

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Beitrag Nr.: 22.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:16:21



Es ist nicht einfach Schmalfilme im alten 8 mm Format auf ein Video-Format, wie h.264 = .mp4 zu kommen.

H.264 ist eines der Gängigsten aber ein nicht lizenzfreies Video-Format, welches mit dem Code AAC erstellt und mit der ebdzbf .mp4 als Datei erstellt wird und somit für PC-Browsern und TV-Geräten lesbar ist. Auch die mit Theora / Vorbis codierten Dateien, deren Dateiendung unter .ogg abgespeichert werden, können im html5 programmierten Container bzw. einem Movie-Player angezeigt werden. Beiden Dateien-Typen mit ihren unterschiedlichen Video-Kodizes sind weit verbreitet. Video-Player, wie z. B. der 'Quick Time' ermöglichen die .mov Dateien abzuspielen. Schmalfilmfreunde leiden immer wieder darunter, dass die alten Normal 8 oder Super 8 Farbfilme nicht so einfach auf eines dieser digitalen Videoformate gebracht werden kann. Es liegt in erster Linie an den völlig unterschiedlichen Ansätzen der Technik, mit denen die alten Zelluloidfilme verglichen mit heutigen Video-Clips erstellt wurden. Mehr noch, arbeitete die analoge Bildaufzeichnung (.avi Format) mit hintereinandergereihten Standbildern (50 Halbbilder pro Sekunde) und durchgehenden Magnetimpulsen auf Bändern oder Speichermedien, so arbeitet die digitale Aufzeichnung von Bildern durch die Abfolge von generierten Nullen und Einsen. Um die beiden ersten Techniken ( Zelluloidfilm - analoge Video-Clips) auf den modernen digitalen Nenner zu bringen, bedarf es tatsächlich ungewöhnlicher Vorgehensweisen, die zudem nicht so einfach von Amateuren bewältigt werden können, es sei denn, ein unverhältnismäßig größer Aufwand an technischen Geräten stünde zur Verfügung. Allein schon die simple Erkenntnis, dass Schmalfilme mit 18 Bilder pro Sek. (fps), auch einige mit 24 fps, aufgenommen wurden, bringt der Versuch einer Anpassung, die elektronischen Systeme in Schwierigkeiten. Bei den digitalen Video-Formaten werden bis zu 30 fps aufgezeichnet. Dadurch entstehen schon zeitlich bedingte Abweichungen, wenn vom Zelluloidfilm nur 18 fps zur Verfügung gestellt werden können. Auch das erste Videoformat mit der Dateiendung .avi, stolperte schon um einen Ausgleich in der Zeitschiene zu schafften. Da .mp4 auf der Höhe von Full HD-Video-Qualität arbeitet und somit auf 30 fps als Standard abgestimmt ist, wird eine Anpassung noch schwieriger. Dieser Umstand macht es dem Filmamateur so gut wie unmöglich, die alten Filme in der Bildqualität die diese eigentlich hergeben müssten, auf dem heimischen 'Full HD' Fernseher zu genießen oder als Streem über die eigene Homepage laufen zu lassen. Schade ! Wirklich Schade !





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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 03.05.2015
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Beitrag Nr.: 21.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   21. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 09:14:30



Wenn die Tage länger werden als die Nächte, dann wird es Frühling.

Leider sind die Zeiten vorüber, als der Amateurfilmer mit richtigem Zelluloid seine Filmkamera aus dem Schrank holt um die Ereignisse der aufblühenden Flora im Bild einzufangen. Auch wenn die meisten Menschen heute eines dieser tragbaren Geräte, namens Smartphones bei sich haben, mit denen Laufbilder, wo auch immer sie sind, erfasst und überspielt werden können, so werden doch diese wunderschönen Momente, die die frühlingshafte Natur uns bietet, weitgehend ignoriert. Da waren die Amateure des Films schon engagierter, denn sie trieb oft der Ehrgeiz, nun ihr Können und ihre Beobachtungsgabe unter Beweis zu stellen, besser auf einen Film zu bringe. Können, weil es der Fähigkeit bedurfte eine Filmkamera so zu positionieren, sodass der richtige Bildausschnitt entstand und die Lichtverhältnisse richtig eingeschätzt wurden, damit auch ein ansehnlicher Kontrast die Filmszene belebt. Beobachtungsgabe, deshalb, weil schon die letzten Wintertage zeigten und andeuteten, was die Natur erneut zum Leben erwachen lässt. Neben frischem Grün wird punktförmig gelbe Farbe die Umgebung der esten Blüten schmücken. Bei Sonnenschein, die ersten Insekten ins Bild rücken und so manche Blüte von einem Schmetterling besucht. Keimlinge im Wald drängt es aus der Erde. Farbe ist angesagt. Blauer Himmel, weiße Wolken schimmern noch durch die laublosen Bäume. Ein neuer Lebenszyklus beginnt, aber ohne Zelluloidfilm, der hat mittlerweile ausgedient. Dennoch wird die Natur ihr Erwachen jährlich wiederholen und gelegentlich wird noch ein aufmerksamer Amateur mit digitalem Camcorder den Frühlingsanfang eingefangen. Im .mov Format oder .mp4, Full HD-Qualität.


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Beitrag Nr.: 20.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   20. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 07:29:31



Die Welt im Rausch der Bilder.

Seit beginn der Facebook- und Youtube-Welle, und anderer ähnliche Internetportale, und die Apparate wie Smartphones und Tablets, welche mit Kameras ausgestattet sind, hat die Welt noch nie so viele Bilder des täglichen Geschehens gesehen. Es muss einfach faszinierend sein, die eigenen Erlebnisse mit anderen zu teilen. Wirklich faszinierend ! Und doch: Kaum jemand weiß, wie viel Technik und Wissen hinter dieser Errungenschaft der Kommunikation mit Bildübermittlung steht. Natürlich ist bekannt, dass hier große Unternehmen für den Transport der digitalen und somit elektronischen Daten sorgen. Der Aufwand, der dies alles ermöglicht, ist kaum vom Nutzer einschätzbar. Nur gelegentlich gewährt man Einsicht in die überdimensionierten Serverräume in denen alles zusammenläuft. Die unzähligen Details und Merkmale solcher Apparaturen bleiben dabei aber dem, wie es so dann so schön heißt, 'Consumer' verborgen. Wer macht sich schon Gedanken, wie seine Bilder durch den Dschungel von Drähten, Chips und Transistoren laufen, geschweige denn, zu erfassen, wie es dann von Sendemast zu Sendemast geht. Ja sogar der Satellit in geostationärer Laufbahn spielt im System der Bilderübertragung eine nicht unbedeutende Rolle. Glasfasern, ein Begriff, den schon fast ein jeder kennt, wird als Lichtleiter zur Datenübermittlung eingesetzt. Aber ist es für den Endverbraucher überhaupt vorstellbar, welch Aufwand an Technik und Wissen eingesetzt wird, um die Ergebnisse, die so selbstverständlich hingenommen werden und zu ermöglichen ? Und doch kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dies alles ist nicht in einer Nacht entstanden. Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte vergingen, bis es so weit war, dass sich die Menschheit so, mit Bildern aus aller Welt in Echtzeit verlinken kann. Der klassische Film stand dabei für annähernd 120 Jahre Pate.



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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 13.12.2015
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Beitrag Nr.: 19.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   19. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 13:44:06



Über Monofonie im Einsatz mit dem Amateurschmalfilm.

Eines kann mit Bestimmtheit gesagt werden: Dass durch das Aufkommen der Musik Kassetten (MC), in den 1960er Jahren, auch dem Amateur des Schmalfilms eine Technik angeboten wurde, die eine wesentliche Erleichterung brachte, um einer Filmszene den O-Ton hinzuzufügen. Eigentlich ermöglichte schon das klassische Tonbandgerät, das in der Mitte der 1950er Jahre dem Amateur zugänglich wurde, Geräusch und Sprache einzufangen, um damit dem großen Kino, dem Tonfilm, etwas näher zu kommen. Doch all diese Tonbandgeräte waren, mit wenigen Ausnahmen - Uher Reporter 4000 S -, viel zu klobig um jedes Mal mit auf Reisen der Filmkamera dabei zu sein. Durch die damals schnell fortschreitende Entwicklung der Musikkassetten (MC) und die dazu immer kleiner gewordenen Rekorder der 1970er Jahre wurde es u. A. möglich, eine mit dem Filmbild lippensynchrone Tonaufnahme festzuhalten. Dies erforderte allerdings eine Filmkamera mit Impulsgeberanschluss. Ein unabhängiger Impulsgenerator - Porst Synchokabel - lief im Takt des Bildes und generierte ein 1000-Hz-Steuersignal, welches parallel Kassettenrekorder, neben dem O-Ton, auf die jeweilige MC kopiert wurde. Die Beschaffung des Impulsgebers und eines geeigneten Kassettenrekorders - Revue Synchro S 8 - lag nun im akzeptablen finanziellen Rahmen für Amateure. Mehr noch, dass gleiche galt für den Beschaffungsaufwand eines zum System gehörenden Projektors - Revue 2000 H -, der seinerseits selbstverständlich, auch über eine Impulsansteuerung verfügen musste. Dieses lippensynchrone Tonaufzeichnungsverfahren war sowohl für den Kameramann auch für den Tontechniker, hier nun in einer Person vereint, eine durchaus gangbare und gut durchdachte Methode. Leider konnte sich diese Idee nicht durchsetzten, weil unverhofft der sogenannte Super 8 Tonfilm aufkam. Hierbei wurde die Filmkamera schon mit der tonaufzeichnenden Technik - dem Magnettonaufnahmegerät - und ein dazu vorgerichteter Film mit aufgeprägtem Magnetband eingesetzt. Musik oder Sprache von einem Kassettenrekorder aufgenommen und abgespielt, blieb jedoch in vieler Hinsicht, wenn auch nur monofon, die überzeugendere Lösung, gegenüber anderen Vertonungsverfahren. War doch auch der Filmschnitt zusammen mit dem Tonaufzeichnung ausgenommen flexible, so blieb es aber nur eines mehrerer Zweistreifenverfahren in der Welt des Filmamateurs.




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Beitrag Nr.: 18.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   18. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 9:46:32



Zum allwöchentlichen 'Hingucker' unserer Site. Die Schmalfilmkamera von Elmo, Modell 104.

Die japanische Firma Elmo, die schon zu Zeiten des Normal 8 (Doppel 8) Formats, mit ihren Filmkameras Aufsehen durch Innovation erregte, brachte die 100er-Serie für das Super 8 Filmformat heraus. Darunter auch die 104 Maschine, die mit einigen extravaganten Merkmalen auftrat. Typisch war der Serie eigen, die Unterbringung der Batterien im Kamerakörper, was einen kleineren Griff erlaubte. Dieses Merkmal wurde bis hin zum Spitzenmodell 110 beibehalten.


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Beitrag Nr.: 17.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 9:02:37



Der Film im Schneideraum.

Nichts ist langweiliger, wie ein Film der nie vom Cutter bearbeitet wurde. Warum das ? Weil ein Kameramann die Szenen nur in chronologischer Reihenfolge aufnehmen kann und somit alle Aufnahmesequenzen im Takt der Zeit gefilmt werden. Ungeachtet der kurzen Übergänge von Szene zu Szene blieb es, zumindest bei den Amateuren nicht aus, dass Wiederholungen und unglücklich erfasste Szenen filmtechnisch unbrauchbar bzw. unansehnlich sind. Angefangen bei starken Verwacklern bis hin zu Unschärfen in den Aufnahmen. Die Erfindung der Nassklebepresse hat es ermöglicht, misslungen Szenen aus einem Filmstreifen zu entfernen, um so die genießbaren Szenen zu einem Streifen zusammenzufügen. Dem Amateur standen anfänglich Filmklebepressen zur Verfügung, mit denen man den Schmalfilm trennte und durch die schnittbedingte Technik zwei sich überlappende Enden erhielt. Mittels eines Filmkitts und vorheriger Bearbeitung der Filmoberflächen konnten die Filmenden erneut zusammengefügt werden. Bei diesen Arbeiten galt es, auf die genauen Abstände der Filmperforation zu achten. Ein Grund, warum Führungsschienen an der Presse die richtig platzierten Filmenden sicherstellten. Erst mit der Einführung des Polyesterträgermaterials der Filme (Fujifilm) wurde ein anderes Verfahren am Schneidetisch erforderlich. Es waren die Trockenklebepressen, die nun eingesetzt werden mussten. Auch hier galt es die jeweiligen Filmenden auf einer Führungsschiene zu sichern, um die Perforationsabstände nach dem Schnitt zu wahren. Mittels eines transparenten Klebestreifens wurden nun die beiden, stumpf aneinander liegenden Filmenden überklebt. Vorteile brachte die Methode, deshalb, weil eine Bearbeitung der Filmoberfläche an den jeweiligen Enden entfiel. Auch die Erhaltung einer evtl. vorhandenen Tonspur wurde als günstiger beurteilt. Allerdings kamen die nicht unbedingt preisgünstigen, weil anspruchsvoller in der Geometrie ausgeführten, Klebesteifen zum Einsatz. Doch ohne den richtigen Schritt hinterließ ein Film meist keinen wirklich bleibenden Eindruck.


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Beitrag Nr.: 16.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   16. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 10:31:19



Im Wettstreit um die schönsten Bilder ging es auch ins Wasser.

Wir erinnern uns kaum noch daran, dass es in den 1950er Jahren einen Meeresforscher gab, der uns im Kino mit schönen und unvergesslichen Bildern beglückte. Hans Hass (1919-2013) gemeinsam mit seiner Frau Hildegard Hass geb. Baierl (1928-2015)filmten auf bis dahin einmalige Art und Weise die Unterwasserwelten der Pflanzen- und Tierwelt. Dem Amateur blieb es zu jener Zeit noch vorbehalten Aquarienwelten zu filmen, weil es eine wasserdichte Amateurfilmkamera für den Amateur nicht gab. So manche findige Wasserratte, um nicht Taucher zu sagen, versuchte doch wenigstens von der Oberfläche aus, in die Tiefe der See Bilder von Fickschwärmen zu bekommen. Nicht selten gingen dabei die Kameras verloren, wenn nicht sofort vor Ort, doch dann etwas später, zeitverzögert, durch Versalzung oder Versandung. Mit der Einführung wasserdichter, flexibler Kunststofftaschen (EWA) oder Kunststoffgehäusen (Bauer) wurde es möglich, mit den dafür angepassten Filmkameramodellen, in Tiefen bis zur Lichtgrenze, bei etwa 10 m, abzutauchen. Der zunehmende Tauschersport und die leichteren Zugänge an Stränden der Karibik und die des Roten Meers beflügelte letztlich auch Eumig, mit einer Super 8 Filmkamera, die Nachfrage nach wasserdichten Filmkameras zu befriedigen. Nach längerer Entwicklungszeit, kam schließlich das Modell Nautica auf den Markt, mit welchem ohne besondere Umhüllung Unterwasseraufnahmen möglich wurden. Für den Gelegenheitstaucher ideal, konnte man doch nun mit dem angebrachten, überdimensionierten Fadenkreuz, dem Sucherersatz, die Unterwasserszenerie leicht anpeilen. All die dabei entstandenen Filme überzeugte durch die ungewöhnlichen Perspektiven und Farben, die die Fischwelt dem Betrachter schenkte. Der Aufwand des Tauchens mit einer Super 8 Kameras hat sich so sehr oft gelohnt.


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Beitrag Nr.: 15.03.2017      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   15. März 2017 - Mitteleuropäische Zeit - 08:12:51



Was für ein Fortschritt ! Filmen in der Dunkelheit..

Wer aus der Amateurfilmerszene kennt sie nicht, die berühmten Blendeneinstellungstabellen, die in Metall gemeißelt auf den alten Schmalfilmkameras haftet. Blende 16 heißt es da, bei grellem Sonnenschein und Wasser am Horizont. Mit Blende 11 konnte mittags, bei freiem Himmel, das beste Lichtverhältnis genutzt werden. Licht, mit dem der Film am besten umgehen konnte. Die Bilder waren bis in die Tiefe scharf konturiert und brillant in Farbe, wenn nicht in Schwarz-Weiß gedreht wurde. Bei gedämpfteren Lichtverhältnissen, wie wolkig oder im Wald, waren schon Blendenwerte einzustellen, die von 8 bis 5,6 gingen. Das Filmergebnis wurde etwas mysteriöser, körniger und unruhiger durch die fehlende Tiefenschärfe, mehr noch, wenn viel Bewegung die Szene aufmischte. Doch so manche Szene tat diese Art der Stimmung gut. Zimmerraufnahmen und Kerzenlichtszenen konnten nur mit Unterstützung greller Kunstlichtstrahler eingefangen werden, wollte man die richtige Aussage rüberbringen. Auch wenn mit der Einführung der XL-Technik, eine Verbesserung eintrat und nicht überall das Kunstlicht den Schatten des im Vordergrund stehenden Objekts an die Wand warf. So zeigte sich schnell, dass die aufkommende Videotechnik schon diesbezüglich Vorteile versprach. Ja, diese Vorteile der analogen Videotechnik verbesserte sich noch in den folgenden Jahren derartig schnell, dass kaum noch so unhandliche Hilfsmittel, wie es bspw. die Kunstlicht-Brenner waren. Nur noch ganz selten wird man, um in der Sprache der Videotechnik zu bleiben, von 'verrauschten Bildern' sprechen. Die Lichtempfindlichkeit moderner Bildwandler, zusammen mit der entsprechend leitungsfähigeren Elektronik, könnte schon fast als ein 'Wunder' bezeichnet werden. Da kam der klassische Film nicht mehr heran, doch ohne ihn wäre es auch nicht so weit gekommen.






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Dieser Beitrag ist eine Wiederholung vom 15.12.2015
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