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Archiv: Beiträge u. Berichte über März
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Wochenticker Nr 14

Beitrag Nr.: 30.03.2019      

Autor:       UN - Veröffentlicht  am:   30. März 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 11:53:38




Sind Detailinformationen zu einem Exponat wirklich wichtig, für eine Museumspräsentation im Internet ?


Wie man bei einem Besuch einer Ausstellung bzw. in einem Museum oft feststellen kann, wird jedes Exponat mit einem Hinweißtäfelchen zwecks besserer Orientierung versehen. Galerien ordnen den Werken eine Nummer zu. Auch das sappam präsentiert, die im Internet einsehbaren Objekte mit Objektnummern und Detailbeschreibungen, die letztlich auch mit objektdarstellenden Bilderstrecken versehen sind.


Über den Link 'Hingucker' der sappam-Seiten ist es uns gelungen, seit 4 Jahren, wöchentlich ein Objekt aus unserer Sammlung hervorzuheben und mit einer Bilderstrecke das Exponat aus mehreren Blickwinkeln vorzustellen. Der ursprüngliche Gedanke, so einen 'Hingucker' regelmäßig als hervorgehobenes Objekt darzustellen, war vielmehr, der Vorstellung geschuldet, die sappam-Seite als stets aktualisiert erscheinen zu lassen.


Auch wenn unser Auftritt noch immer nicht über die 1000 Besucher im Monat kommt, so zeigt sich dennoch, dass selbst dem Gelegenheitsbesucher auffällt, hier auf einer Seite zu sein, die nicht als vernachlässigt gelten kann, wie es all zu oft bei den vor Jahren angefangenen Auftritten der Fall ist, wo die Inhalte nicht mehr gepflegt werden.


Ein direktes Anschreiben mittels E-Mail oder der Anruf über Telefon (siehe QR-Code im Impressum) bzw. eine mit Voranmeldung gewünschte Skype-Verbindung mit dem projektführenden Verantwortlichen der sappam-Seiten zu bekommen, dürfte derzeitig problemlos sein.


Die Aufgaben sind vielfältig, wenn ein Internetauftritt stets aktuell sein will. Es sind in erster Linie solche Web-Seiten, wie z. B. Shops, die einer ständige Pflege bedürfen, weil käufliche Angebote vorgestellt werden, also da wo die präsentierten Dinge einem häufigen Wechsel unterliegen. Auftritte, die nur über erfolgte Ereignisse informieren oder nur Objekte präsentieren, sind da anders gefordert.



Zu welcher der beiden beschriebenen Kategorien ist nun das sappam als virtuelles Museum zuzuschreiben ? Passiv oder Aktiv, dass kann nur definiert werden, wenn uns der Besucher ein dieselbezügliches Prädikat gäbe. Vereinfacht gesagt: eine positive oder negative Bewertung, über den sappam Internetauftritt, ähnlich derer, wie es sie auf den Seiten der Sozialen-Netzwerke gibt.


Objekte zu beschreiben und zu bebilderten ist eine der Aufgaben, die wir uns gestellt haben. Schon deshalb, weil antike Amateurfilmkameras und die zum Hobby gehörenden Projektoren mit entsprechendem Zubehör, im Netz kaum zu finden sind. Leider gibt es auch kaum mehr aktive Amateurfilmklubs, die da helfen könnten, und wenn ja, deren Mitglieder kaum Interesse an der langwierigen Programmierung von Internetseiten haben. Man möchte ja Filme drehen und bearbeiten.


So sind wir vom sappam aufgefordert neben wöchentlichen Beiträgen (Wochenticker) um den klassischen Schmalfilm herum die Internetseiten attraktiv zu gestalten. Was immer das heißt ! Attraktiv zu gestalten heißt nicht, monotone Seitendesigns anzubieten, vielmehr neugierig machende Aufmachungen. Selbst die klassischen Video-Clips, die heute im Internet kursieren, reizen nur wenige Besucher länger zum Verbleib.


Außerdem müssen mir noch berücksichtigen, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Besuchern unserer Seiten ältere PCs nutzen, wo die Browser nur bedingt Video-Clips, wenn überhaupt abspielen können. Die Filmfreunde aus aller Welt, die bei 'Youtube' ihre Beträge über Projektoren, Kameras oder dem Zubehör des Hobbys eingestellt haben, wirken all zu oft unbeholfen, was die Vermittlung von Details angeht.


Diese Aussage soll keine Kritik sein, vielmehr der Tatsache in Auge sehen, dass eine einfache verbale oder bebilderte Beschreibung eines Gegenstandes nicht so einfach ist, wie es so manchem erscheinen will. Ob wir derzeitig im sappam eine anspruchsvollere Lösung parat hätten, ist zu bezweifeln. Alle interne Versuche, die bisher angestellt wurden, ergaben keine befriedigende Lösung.


Natürlich ist es so, dass professionelle Werbefilmanbieter Konzepte entwickeln könnten, die unserem Anspruch genügen würden. Doch sind solche Angebote für einen nicht kommerziellen Auftritt kaum zu stemmen. Als eine Lösung käme beispielsweise infrage: ein Mittelding zwischen 'Wikipedia' der weltbekannten freien Enzyklopädie und einem mit didaktisch Beispielen ausgelegten Museumsbetrieb.


Die vom Museumsbesucher gesuchte Attraktion ist in unserer Zeit vordergründig. Eine solche Attraktion zu finden und regelmäßig zu erneuern ist nicht einfach, zumal es jedes Mal einer unternehmerischen Entscheidung bedarf. Ähnlich die eines Musik-Events- oder eines Messe-Veranstalters. Vielleicht sogar die des Fahrgeschäftsbetreibers auf einem Jahrmarkt, der auch noch mit dem Wetter zu kämpfen hat.


Genau genommen ist eine Attraktion im Internet genauso kurzlebig wie im richtigen Leben. Daher kann das sappam, mit seiner sehr exklusiven Präsentation von Schmalfilmapparaten, es sich noch leisten, auf den heutigen Trend von lebhafter Aufreißer in Überschriften und Bildern zu verzichten, ohne dabei ins Hintertreffen zu geraten. Wichtiger scheint vielmehr die Tatsache zu sein, dass der Auftritt denjenigen Besucher befriedigt, der am Hobby Filme drehen Interesse zeigt.


Alle Eigenarten des damalig sehr beliebten Hobbys kennenlernt und die Vielzahl an den unterschiedlichsten Aufnahmemodellen, wie es die Filmkameras sind, ansehen kann. Unterstützt wird er dabei, durch die zur Verfügung gestellten Suchfunktionen. Die Aufteilung in 'Bestand' (hellgrüner Balken), 'Suche' (hellroter Balken) und 'Allg. Übersicht' (blauer Balken), sowie in 'Archiv' (dunkelgrüner Balken) und 'Glossar' (gelber Balken) hat sich als sehr nützlich erwiesen.


Das Angebot 'Neuzugänge' zu unterteilen, in Jahrgänge und monatliche Zugänge kann als Glücksfall bewertet werden, weil damit ein sehr genauer Überblick zur Entwicklung des Museums möglich wird. Außerdem können Spender ihre Objekte leichter wiederfinden, indem sie mit einer vergebenen Kennzahl, die Objekte jederzeit abrufen können.


Das Angebot 'Hingucker' stellt auf einfache Weise Objekte vor, die in nunmehr 4 Jahren hintereinander, wöchentlich als sehenswert ausgewählt wurden. Diese Bilder können sogar in Originalgröße dargestellt und für eine privat zu nutzende Fotografie als Datei heruntergeladen werden. Jeweils 12 dieser 'Hingucker' eines Jahrgangs wurden auserwählt und als Monatsmotiv in unserem jährlich erscheinenden und sehr beliebt gewordenen Tischkalender aufgenommen.


Leider wird unser Aufruf über den Link 'Zur Abt. Redaktion' eine Rezension zum Thema Schmalfilm abzufassen, kaum in Anspruch genommen. Ob als Erfahrungsbericht oder als ergänzende technische Detailangaben zu einem bereits vorhandenen Objekt, stehen entsprechende Formulare bereit. Das Formularangebot ist gefächert und unterscheidet die einzelnen Produktgruppen, wie es sind: Super 8 Kameras, Super 8 Tonfilmkameras, etc. So können unterschiedliche Angaben je Gruppe gemacht werden.


Das Ziel unsers Projekts ist noch lange nicht erreicht, daher müssen wir uns noch einiges einfallen lassen, um der Nachwelt eine - auch wenn man es nicht glauben kann - umfangreiche Übersicht dessen zu abzugeben, was in über 80 Jahren die klassische Amateurfilmgeschichte an technischen Geräten und Apparaten hervor brachte.


Es soll auch eine Würdigung sein, an all diejenigen, die als Mitarbeiter in den Montagewerken, als Techniker oder Ingenieure mitwirkten, bei der Herstellung von Filmkameras, Projektoren und dem erfindungsreichen Zubehör. Dinge, die in den Händen der Amateure, den Schmalfilm möglich machten.


UN     





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Wochenticker Nr. 13

Beitrag Nr.: 22.03.2019      

Autor:       UN - Veröffentlicht  am:   22. März 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 12:04:38




Können Kamerataschen für ein Museum, ein wichtiges, bedeutsames Accessoire sein ?


Manchmal stehen wir vom sappam unter starkem Druck, wenn wieder einmal ein Schmalfilmexponat per Post eingeht und wir entscheiden müssen, ob die mitgelieferte Tragetasche, in der eine Filmkamera gut geschützt steckt, auch als erhaltenswürdig erscheint. Denn nicht selten kommt sie aus der gleichen Produktion wie vielen, die uns bisher erreichten. Soll heißen, diese Art der Schutzhülle, die vielleicht tausendfach gefertigt wurde, stellen für ein Museum, räumlich gesehen durchaus ein Problem dar.


Abgesehen davon, dass wenn Gebrauchsspuren in auffälliger Weise sichtbar sind, die die Ansehnlichkeit beeinträchtigen, so haben in der Mehrheit diese Taschen schon Zustandsdefizite. Durch Feuchtigkeit, die während der jahrelangen Lagerung einwirkte, ist schon oft, die mit Kartonage umfasste Außenhülle vom äußeren Kunstlederbezug abgetrennt. So manch verarbeiteter Schaumstoff löst sich alterungsbedingt in Tausende von Partikel auf. Der Kleber, der die innere Verkleidung strafft, ist spröde geworden.


Importe aus Asien wurden oft für die aus Japan eingeführten Schmalfilmkameras angeboten. So scheint es nicht selten als markwürdig, dass all die Aufbewahrungstaschen große Ähnlichkeiten im Aufbau und der Gestaltung aufweisen.


Doch zurück zu den Anfängen der Amateurfilmkameras und den ersten Tragetaschen aus den Jahren um 1936. Hier war noch echtes Leder angesagt. Die Verarbeitung musste wohl den Sattlern angetragen worden sein. Gut sichtbar an den groben Nadelstichen und starken Zwirn.


Die Oberfläche dieser Taschen wurde bis in die Jahre 1947 in natürlicher Farbe des Leders gehalten. Lederbraun. Erst nach 1947 kamen die ersten Tragetaschen für Filmkameras auf, die graue, rote oder schwarze Oberfläche zeigten. Richtige raumanbietende Behälter waren es, für Griff, Filter und Filmkamera. Nicht fehlen durfte, ein sicherer Verschlussmechanismus und ein Tragegurt.


Manchmal waren diese Ausführungen nur so ausgeformt, einzig und allein der Filmapparate darin Platz fand. Mit einer zu öffnenden Haube, die bei Bedarf das Kameraobjektiv frei machte.


Für den geschützten Transport auf Reisen waren diese Taschen sicherlich Variante geeignet, doch während der Dreharbeiten erwiesen sie sich nicht selten unpraktisch. Man darf nämlich nicht vergessen, dass der Film - damals der Standard Normal 8 - nach einer Minute und spätestens 45 Sekunden aufgenommener Filmszenen gewechselt werden musste, was ohne die Entnahme der Kameras aus der Tasche, definitiv unmöglich gewesen ist.


Einige Hersteller von Taschen forderten sogar, das Festschrauben des Apparates, um ein Herausfallen während der Dreharbeit zu vermeiden. Andere Ausführungen boten seitliche Klappen, um so den Film der Kamera auch ohne Entnahme aus der Tasche wechseln zu können. Druckknöpfe am Seitenteil verschlössen die Tasche.


Mit der Einführung von Kunstleder, also jenes Material, dass eine strukturierte Oberfläche zeigt, aus einer Kunststofffolie besteht und auf ein Gewebe gepresst wurde, kamen sehr witterungsbeständige Tragetaschen auf den Markt. Schon 1965, als die Super 8 Ära anfing, verbesserte sich gleichermaßen das Angebot besser gestalteter Tragetaschen für Amateurfilmkameras.


Einerseits lag es daran, dass nun die Filmkameras mit Zoom-Objektiven den Markt beherrschten und somit fast alle Hersteller eine Grundform den Apparaten gaben und diese typisch wurden. Schweres Objektiv vorne, ein länglich nach hinten ausladendes Kamera- und Filmgehäuse, aufgesetzt auf einen Griff, der gelegentlich abnehmbar bzw. schwenkbar war. Meistens zeigte sich jedoch der Griff als feste Einrichtung, die das Batteriepaket für den Antrieb des Film inne hatte.


Trendige Formgebungen dieser Taschen schienen mehrheitlich nicht gefragt zu sein. Es ging hauptsächlich um den Schutz des Apparates. Vielleicht aber auch um Kosten. Die Beschaffung der Filmkamera galt schon als Investition. Nicht zu verachten, wenn durchaus die Hälfte eines Monatslohns (netto) aufgebracht werden musste, wollte man die Filmausrüstung vervollständigen.


Modisch kamen roten Tragetaschen auf, als bei Lederaccessoire der rote Farbton chic wurde. Kunstleder konnte diesen Trend leicht bedienen, der von 1970 an, ca. 3 Jahre anhielt. Aigner, ein Leder verarbeitender Betrieb bot zu jener Zeit ein Designertäschchen für die Agfa-Modelle Microflex an. Eine Tragetasche für das Handgelenk. Abgesehen vom bescheideneren aufritten mit den dafür vorgesehenen Agfa-Compakt-Filmkameras, sollte die Aigner-Tasche jedes aufdringliche Filmen vor Menschen etwas zurücknehmen. Gut bei Reisen im Ausland.


Der absolute Profi, der Amateur, der vor nichts zurückschreckte, auch wenn er als Freak der Filmer gelegentlich hämisch betrachtet wurde, hatte einen Aluminium-Koffer zur Hand. Fein ausgepolstert, vor schweren Stürzen geschützt, lag die teuere Filmkamera neben etlichem Zubehör und Filmvorrat darin. Auslandsreisen bewährt und Feuchtigkeit abweisend galt so ein Tragekoffer als das Nonplusultra. Jeder Nizo und Bauer, boten sogar komplette Alu-Koffer-Sets an, deren Inhalt die Spitzenmodelle A 512 bei Bauer bzw. 6080 bei Nizo/Braun mit etlichem Zubehör war.


Als Fazit kann gesagt werden, Tragetaschen für Amateurfilmkameras waren nützlich auf Reisen. Stellten aber als solche keinen besonderen Anspruch an Schönheit, auch nicht die einer anderen sinnvollen Aufgabe. Die Ausführungen waren in der Regel recht einfach gearbeitet, konnte Schlagregen abfangen und den Inhalt vor groben Stößen schützen. Tragetaschen für Kameras mit festem Griff boten noch Platz für 2 oder 4 Film-Kassetten (Cartidges).


Obwohl in den 1978 Jahren die ersten Hartschalenkoffer aufkamen, so sind für die Amateure der Fotografie und des Films kaum tragbare Koffer in solcher Ausführung angeboten worden. Vielleicht lag es daran, dass hier der Kosmetikkoffer dem Image eines Filmfreunds geschadet hätte. Nur Geschenketuis fanden einige Abnehmer.


So mancher Filmamateur nutzte anstelle eines Hartschalenkoffers auf Reisen, die sogenannten Pilotenkoffer um sein Equipment - Filmkamera, Filmvorrat, Brenner, Batterieladegerät, Filterbox - bei sich halten zu können. Ein weiterer Vorteil zeigte sich, in Hotels, wo die Begehrlichkeiten an Pilotenkoffern eindeutige geringer waren als es die weithin erkennbaren Tragetaschen mit Film- oder Fotoapparaten.


Tragetaschen, gearbeitet aus strapazierfähigen Stoffen, gepolstert mit Schaumstoff und flexibel, wurden erst mit der Einführung der Camcorder salonfähig. Vielleicht auch deshalb fanden diese große Beliebtheit, weil sie den Handwerkertaschen sehr ähnlich gearbeitet waren. Alle einschlägigen Hersteller konnten einen Boom an Absatz vermelden.


Erst mit den immer kleiner werdenden Aufnahmegräten - digitale Video-Camcorder - ab den frühen Jahren des 21. Jahrhundert, kippte erneut auch dieser Markt für Taschen zugunsten der Textilbeutel oder am Gürtel des Hosenbundes festzumachende Schatullen um.


Im sappam wurden anfänglich diese Accessoires für Filmapparate kaum gewürdigt. Daher sind auch nur weinige Einträge, die auf Tragetaschen hinweisen auf unserem Portal zu finden. Circa. 50 % aller im sappam eingetroffenen Filmkameras wurden in Tragetaschen angeliefert. Von denen heute kaum mehr als 10 % erhalten sind. Hierbei handelt es sich mehrheitlich um die alten, in Leder gearbeiteten Ausführungen der Normal 8 Apparate und die sehr gut erhaltenen Ausführungen, der in den 1970er Jahren üblich gewesenen Taschen für Filmamateure.


In wieweit wir es als notwendig erachten sollten diese Modelle zusätzlich auf unserer Plattform darzustellen, bleibt abzuwarten. Es wären auf alle Fälle noch genügend Taschen in unserem Magazin vorhanden, um die üblichsten Ausführungen jener Zeit vorstellen zu können.



UN




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Wochenticker Nr. 12

Beitrag Nr.: 15.03.2019      

Autor:       UN - Veröffentlicht  am:   15. März 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 08:25:31




Die Schmalfilmkamera, eine treue Begleiterin über viele Jahre hinweg.



Das erfolgreiche Schmalfilmformat Normal 8, für Amateure, im Jahr 1932 von Kodak, USA, eingeführt löste das Pathe-Format mit seinen 9,5 mm breiten Filmstreifen langsam aber sicher ab. Was einerseits durch den Filmhersteller selbst forciert wurde, andererseits aber auch die Filmtransportproblematik mit der Mittebildperforation beseitigte.


Kodak, zu dieser Zeit der weltgrößte Filmmaterialhersteller landete einen Cu, mehr noch, dass Normal 8 Format war nichts anderes als ein nochmals perforierter Film von 16 mm Breite, ein Format welches Filmwelt schon kannte.


Die Produktionslinien von Kodak, mussten nur geringfügig verändert werden und die dafür neu zu entwickelnden Filmkameras konnten mit der damals modernsten Technik ausgerüstet werden. Dies galt für die Objektive gleichermaßen wie für die Federwerke für den Filmtransport.


Das französische Filmformat von Pathe wurde zudem benachteiligt, weil die Absatzzahlen nach der weltweiten Finanzkrise von 1929 tiefe Spuren bei den Herstellern von Filmkameras hinterlassen haben. Ein neuer Anfang kam gerade richtig.


Das Kodak-Format überzeugte die Amateure, obwohl von Anfang an, der Spulenwechsel nach 7,5 m belichtetem Film eine unangenehme Nebenerscheinung war. Zuerst wurde eine Hälfte des Films belichtet um nach dem Wechsel, die andere, die zweite Hälfte, des Films belichten zu können. So wurde aus dem 16 mm breiten Filmstreifen nach der Entwicklung ein doppelt so langer Film (15 m) mit einer Breite von 8 mm.


Durch das, dass die Filmkameras nun auch eine handliche Größe erhielten, zeigte sich eine Akzeptanz unter den Filmamateuren sehr früh. Auch die damit verbunden Umbauten an Projektoren, die nun für das Normal 8 Filmformat angepasst werden mussten, erwies sich als gut tuend.


Kodak schaffte den Durchbruch in der Amateurfilmszene und entwickelte weiter das Film-Material. Ab 1936 bot das Unternehmen erstmals Farbfilme im Normal 8 Format an. Selbst in Deutschland setzte sich das 8 mm Format durch und Agfa (Bitterfeld) zog mit dem eigenen Farbfilm-Material erstmals nach.


Der Kamerabau musste nun Objektive für Farbfilme anbieten, was mit der Einführung von Zinkdruckgehäusen als Grundkörper der Filmkamera einherging.


Nach dem II. Weltkrieg zeigte sich erneut eine Stagnation an Bedarf in der Filmerszene bedingt durch die weltweiten wirtschaftlichen Verhältnisse. Erst Japan, ebenfalls vom Krieg stark beeinflusst, setzte auf die Erneuerung der Fertigungsanlage und Techniken der Fotoindustrie. Mit Erfolg !


Es kamen Filmkameras mit Batterien angetriebenen Motoren auf den Markt und Turret-Lösungen, Kameras mit 3 Objektiven auf einem Revolver montiert. Auch die ersten Zoom-Objektive standen, ab 1954 dem Amateur zur Verfügung. Alles 'Made in Japan'.


Die angebotenen Apparate, ob aus Japan kommend, oder die in Europa bzw. in den USA gefertigten Modelle variierten zwischen großen und kleinen Ausführungen. Billigen und treuen, einfachen und hochpräzisen Geräten. Dem Amateur wurde viel geboten. Mehr noch im Jahr 1965 bot Kodak erstmals ein Kassettensystem an, das den Markt nochmals revolutionieren sollte. Das Super 8-Format wahr geboren.


Damit konnte das bis dahin größte Manko einer Amateurfilmkamera endlich behoben werden, das Filmauswechseln.


Die technischen Lösungen, um eine sehr gute Bildqualität mit den Apparaten zu erreichen, waren bereits gefunden. Nun sollte mit einer Kunststoffkassette (engl. Cartridge) der Filmwechsel erleichtert werden und mit dieser Art der Konfektionierung von Filmen neue Absatzmärkte aufgebaut werden.


Die Filmkassette hatte mehrere Vorteile, sowohl für den Amateur als auch für den Film-Materialhersteller. Nur die Fertigungsbetriebe für Filmkameras mussten mit erheblichem Kostenaufwand die Produktion erneut umstellen. Dabei ist so mancher Anbieter, auch solche mit renommierten Namen, und nicht selten mit guten Apparaten, auf der Strecke geblieben.


Trotzdem hat sich das Super 8-Filmformate von Kodak in der westliche Hemisphäre durchgesetzt. In Asien bot der einzige Wettbewerber Fuji dem Super 8-Format Paroli, in dem das Single 8, ebenfalls mit einer Kassette angeboten wurde. Beide, 8 mm breite Filmstreifen hatten eine Länge von ca. 15 m, in einem versiegelten Kunststoffgehäuse und doch waren die Abmessungen der Kassetten nicht kompatibel.


Auch das Trägermaterial der Filme war unterschiedlicher Machart. So bot Fuji schon früh den Fujicolor mit einem Polyesterträger an, der etwas dünner als der Kodak-Film, der auf Basis von Celluloseacetat aufgebaut war, und somit auch dünner gefertigt werden könnte. Außerdem konnte der Fujicolorfilm nicht mit acetonhaltigem Kleber geschnitten werden. Hier kam letztlich die Trockenklebepresse mit den Tapestreifen (transparente Klebestreifen) zum Einsatz.


Ab 1970er konnte die Industrie einen Boom vermelden, der bis 1980 anhielt. Dann kam der ernüchternde Einbruch des Marktes durch den schlagartigen Rückgänge verkaufter Filme, ausgelöst durch das aufgekommen Angebot an Camcordern, diese Amateurvideotechnik die mit Magnetbändern in Fernsehqualität arbeitete.


Obwohl hier die Bildqualität, bei Weitem noch nicht mit dem Zelluloidfilm mithalte konnte, war doch die unmittelbare Verfügbarkeit der Magnetbandaufnahmen, ein entscheidendes Argument für den Konsumenten - hier der Filmamateur - dem chemischen Film den Rücken zu drehen.


So ging eine florierende Industrie innerhalb weniger Jahre zugrunde. Heute wissen wir warum und weshalb. Nur die wenigsten Manager der Zelluloidära jener Zeit konnten oder wollten die Zukunft nicht wahr haben. Sie kannten den Begriff 'Digital' noch nicht oder wollten es nicht wahr haben, hier eine Zensur vor sich zu haben.


UN




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Wocheticker Nr. 11

Beitrag Nr.: 07.03.2019      

Autor:       UN - Veröffentlicht  am:   07. März 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 11:15:31




Warum der Zelluloidfilm mit der Digitalisierung ein Ende fand.


Seitdem die Erfolgsgeschichte des Smartphones ihren Anfang nahm, ist der Zelluloidfilm bei den Amateuren so gut wie unbekannt geworden. Denn die digitalisierte Welt von heute vermag es ohne Problem jederzeit und überall Bilder und Video-Clips nicht nur zu machen, sondern auch in alle Welt zu versenden.


Eine fantastische Vorstellung wäre es gewesen, wenn ein Amateurfilmer in den 1970er Jahren die Realität von heute (frühes 21. Jahrhundert) als Stoff für einen Film auserkoren hätte. Und doch gab es in der 70er Jahren schon Ansätze in der Elektronik, Bilder auf Speichermedien festzuhalten. Ohne das Wort 'analog' bemühen zu müssen, schaffte es die Fernsehtechnik Studioaufnahmen auf Magnetbänder, der sogenannten MAZ zu bannen.


Noch war die Halbleitertechnik nicht so weit, die komplexe Elektronik für digitale Bildverfahren zu erfüllen. Man brauchte nach mehreren Zwischenstufen in der Entwicklung noch ca. 10 Jahre bis Aufnahmen und Wiedergaben von elektronischen Datenverfahren im Kino (D-Cinema) dem Zelluloidfilm entsprechender Bildqualität gleichwertig ausfielen.


Das große Kino konnte sich aber erst mit den erreichten Erfolgen der bildgebenden Elektronik (nach dem DCI-Standard) in den frühen Jahren (2002-2008) des 21. Jahrhunderts anfreunden. Gleiches galt für die Fernsehanstalten und deren Studios, die sie beauftragen, in bestimmten DVB-Formaten (z. B. MPEG2 Codes) die Aufzeichnungen zu übermitteln.


Mit der Einführung von tragbaren Video-Kameras, anfänglich für Reportagen der Rundfunkanstalten und der damit verbundenen Verkleinerung der Apparate (Kameras / Rekorder) in den 1970er Jahren, also quasi im gleichen Zeitraum, in dem der Amateurfilm boomte, zeichnete sich schon ein Wandel in der Bildverarbeitung ab.


Da die Beschaffungskosten für derartige elektronische Geräte erst Ende der 1970er Jahre für Amateure erschwinglich wurde, gelang dem Zelluloidfilm ein letztes Aufbäumen in unvorstellbare Höhen vor dem endgültigen Untergang. Dieses Aufbäumen führte auch dazu, dass sehr viele Laien der Amateurfilmwelt es nicht für möglich hielten, hier sei ein radikaler Wandel zu erwarten.


Die zum Ende der 1990er Jahre noch weit verbreiteten, analogen TV-Bildqualität (RGB), entsprach auch wirklich nicht dem, was der Zelluloidfilm schon 1975 mehrfach überbot. Daher war es nicht verwunderlich, dass sich die Amateure der digitalen Bildverarbeitung, die sich auf den Videorekorder der 1990er Jahre fixiert sah, den Schritt in die digitale Welt des Kinos nur widerwillig annahm.


In dennoch, zeigte sich die Erosion an der Zelluloid-Front schon deshalb, weil die Videotechnik, die mit dem Magnetband, nicht nur Kosten für Filme einsparte, auch die Vorführtechnik am heimischen Fernsehgerät derartig vereinfacht wurde, dass der klassische Film immer weniger an Zuspruch erführ.


Die Verkaufszahlen der am meisten nachgefragten Super 8 Film fielen schon 1978 derartig zurück, dass selbst die größten Filmhersteller Produktionslinien abschalteten, was sich gleichermaßen auf die Entwicklungslaboratorien auswirkte. Die Kette der Nachfrage und Produktion wurde derartig gestört, dass sich eine Abwärtsspirale abzeichnete, die nicht mehr aufzuhalten war.


So war es, dass 2012 das letzte Super 8 Filmentwicklungslabor von Kodak schloss und damit der Amateurfilm der Vergangenheit angehörte. Zu diesem Zeitpunkt waren von den ungefähr 35 namhaften Herstellern von Amateurfilmkameras und Projektoren die wenigsten noch am Markt und wenn noch, dann mit ganz anderen Produktlinien. Soll heißen, nur einige haben den Wandel überlebt.


Die Fortschritte in der Elektronik, bei den Herstellungsverfahren für Chips und die Miniaturisierung von Apparaten, die unter anderem auch Bilder digital aufzeichnen, ließen nicht nach, sodass die analoge Bildaufzeichnung - auf Magnetbänder, ebenfalls nur ein kurzes Dasein bescherte. Ungeachtete dessen, dass viele dieser Apparate, aufgrund der komplexen Mechanik in Kombination mit der Elektronik nicht ausgereift auf den Markt kamen und häufige Ausfälle zur Folge hatten (Stichwort: 2-Jahresgarantie).


Den ersten digitalen Amateur-Video-Apparate, die mit Magnetbändern oder Mini-DVD-Scheiben arbeiteten, war auch nur ein Intermezzo vergönnt, denn schon 2003 wurden kleine Speichermedien Erfolg versprechend eingesetzt. Die digitalen Augeichungsformate lehnten sich an die der TV-Technik an und konnten gleichermaßen auf den ersten Flachbildschirmen der Fernsehtechnik wiedergegeben werden.


Nachträglich Bearbeitung dieser Filme im MPEG-Format schafften die heimischen PCs und Labtops mit geeigneten Schnittprogrammen (z. B. Pinnacle / Corel). Ab 2012 wurden auch die Video-Formate mp4 in HD-Qualität möglich, sodass jeder engagierte Amateur sein Film drehen konnte.


Mehr noch die Smartphone-Welle war angebrochen und hielt nun niemand mehr auf Video-Clips in großer Anzahl zu produzieren. Alles Bilder und Video-Clips die in Sekunden um die Welt gehen können. Wenn wundert es da noch, dass der Zelluloidfilm sein Ende fand ? Niemand !

UN




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Wochenticker Nr. 10

Beitrag Nr.: 01.03.2019      

Autor:       UN - Veröffentlicht  am:   01. März 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 09:28:01




Die Jahreszeit mit viel Licht veranlasst zum Filmen. Gut so !


Ideal für die Fotografie und Film. Buntes ist gefragt und Motive gibt es genug. So werden die Karnevalszüge in Mainz, Köln, Düsseldorf und Köthen sicherlich viel Freude bereiten. Die digitalen Aufnahmen werden wieder einmal zahlreich im Netz vertreten sein.


Auch wir im sappam halten es für möglich einige Ausschnitte des Köthener-Karnevalzuges 2019 - organisiert vom Karnevalsverein KUKAKÖ - zu veröffentlichen. Leider, dass müssen wir hier ausdrücklich betonen, wird die sappam-Seite etwas zeitversetzt am Rosenmontag die Video-Clips einstellen können, die dann auf den moderneren Browsern der PCs aufrufbar sein werden. Soll heißen: Die Browser, Fire Fox ab Vs. 64, Google Chrome Vs. 72 oder die neusten Versionen von Savira der Apple-Systeme. Der Internet Explorer (IE) in der höchsten verfügbaren Vs. 11 stellt die von uns eingesetzten Codec nicht dar.


Einmal mehr bemerkt man, dass die neusten Strukturen, im Web2, die in den letzten Jahren eingeführt wurden, Veränderungen brachten, die oft eine vereinfachte Nutzung einschränken. Natürlich ist es zu begrüßen, wenn fortschrittliche Verfahren in der Darstellung am Bildschirm erreicht werden. Auch ist es zumutbar, dass die kommerziellen Anbieter Anpassungen an ihren Seiten vornehmen, doch nicht alle Auftritte müssen zwangsläufig den höchsten Ansprüchen komplexer Seitenprogrammierung gehorchen.


Es ist durchaus erfreulich, dass der Fortschritt in der Programmiertechnik Früchte trug und somit die Präsentationen im Internet anwenderfreundlich machte. Der Trend, oder besser gesagt, der Leitfaden sollte aber nicht so diktiert werden, dass jedes privat oder nicht kommerziell ausgelegte Angebot mittelfristig verdrängt wird, nur weil der Programmieraufwand höchste Ansprüche stellt.


Nun aber zurück zum farbenfreudigen Amateurfilm, in der Zeit des Frühlings.


Sicher ist eins: ohne Licht kein Schatten und somit fehlende Kontraste. Bilder, die in mäßigen Lichtverhältnissen aufgenommen werden, stellen höhere Ansprüche an die Bildgestaltung, als jene die bei praller Sonne aufgenommen werden.


Der Amateur des Schmalfilms bediente sich der Kodak Filme vom Typ A 40, die, was Qualität und Farbwiedergabe betraf nicht nur legendär, sondern auch unübertroffen waren. Nur wenige Veränderungen erfuhr dieses Film-Material im Laufe der Jahre, welches schon um 1934 entwickelt wurde. Vermarktet in den Anfängen auf Filmspulen von 3 Zoll Durchmesser in der Breite von 16 mm, dem sogenannten Standard 8 Format. In Deutschland wurde daraus die Bezeichnung Doppel 8 oder auch Normal 8.


Der größte deutsche Hersteller von Film-Material, die Agfa-Werke (IG-Farben) in Bittelfeld (Sachsen-Anhalt), später ORWO (DDR), lieferte Amateurfarbfilme ab 1936 aus. Ein Film-Material, welches eine andere Struktur des Filmträges und der lichtempfindlichen Emulsionen aufwies. Auch daher zwangsläufig die Farbnuancen im Vergleich zum US-amerikanischen Kodak-Film anders ausfielen.


Arbeitete man anfänglich mit schwarz/weiß Filmen, so stellte die Farbfotografie wieder anderer Bedingungen an die Lichttechnik, wenn im Studio gearbeitet wurde oder im freien unter blauen Himmel. Bemerkenswert war aber, mit der Einführung des Farbfilms, machte man unterschiede zwischen Tageslicht und Kunstlicht. So galt, dass bei künstlichem Licht DIN 17 als die Lichtempfindlichkeit des Films einzustellen war. Hingingen DIN 15 für Tageslichtaufnahmen maßgeblich wurde.


Der Amateur des Films musste also einen Filter vom Typ A vor die Linse bringen um die geforderten Anforderungen zu erfüllen. Blaustichige Bilder waren das Resultat, jeder Tageslichtaufnahme, wenn besagter Filter vergessen bzw. nicht eingesetzt wurde.


Gute Lichtverhältnisse begünstigten auch die Tiefenschärfe des Bildes. Eine Eigenschaft, die der Physik der Optik zu verdanken ist. Als die Zoom-Objektive die Amateurfilmkameras eroberten, kam auch noch die Brennweite in Sache Tiefenschärfe mit ins Spiel. Je länger die Brennweite um so geringer die Tiefenschärfe, das war die Faustregel.


Bilder aufgenommen in Weitwinkeleinstellungen waren daher oft über den gesamten Bildausschnitt scharf konturiert. Tele- und Makro-Aufnahmen zeigten selbst bei guten Lichtverhältnissen Unschärfe, nämlich da, wo die Entfernung zum zentralen Gegenstand nicht stimmte. Ein Grund dies zu vermeiden, war die Korrektur am Objektiv durch manuelle Entfernungseinstellung. Heute nicht selten als Autofocus-Einrichtung gekennzeichnet.


Optimale Lichtverhältnisse zu bekommen, war, insbesondere bei Kunstlichtaufnahmen, nicht einfach zu erreichen. Hier spielten verschiedene Eigenschaften der Lichtquellen eine besondere Rolle. So gaben die klassischen Glühlampen mit Wolframfaden ein anderes Lichtspektrum ab, als es die später aufgekommenen Halogenlampen abstrahlten.


Heute kennt die zeitgemäße Filmaufnahme im Studio nur noch angepasste Hochleistungsdioden im Strahler (Spot), als die geeigneten Emittenten von Licht.


Der Amateur von Video-Clips hat es einfacher denn je. Die Objektive und die dahinter liegende Elektronik der mittlerweile weitverbreiteten Smartphones, sind so gebaut, dass eine Anpassung an die Lichtverhältnisse, an die Entfernung des Objekts so gut wie nicht mehr beachtet werden muss. Selbst ein Wackeln des Apparates während der Aufnahme wird mittlerweile durch die Elektronik weitgehend ausgeglichen.


Wenn nun am kommenden Montag das Wetter mitspielt, so hoffen wir, doch einige interessanten Video-Clips auf unserer sappam-Seite präsentieren zu können.



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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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