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Archiv: Beiträge u. Berichte über Januar
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren






Wochenticker Nr. 5

Beitrag Nr.: 25.01.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   25. Januar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 11:59:34




Kann man dafür sein, alte Amateurfilme heute zu digitalisieren ?


Um diese Frage zu beantworten, bedarf es eigentlich keiner Bejahung. Schon allein, weil das alter der Filme erreicht ist, die Geschichte, auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Das Filmmaterial eines Amateurs, so schlecht es auch sein mag, kann in bestimmten Situationen, einer Person im Verhältnis zu seiner künftigen Familie ein wertvolles Dokument sein bzw. werden.


Das Filmmaterial, welches heute in Schränken und Truhen noch lagern mag zwar den Ansprüchen heutiger Bildqualität nicht entsprechen, auch wird so mancher Erbe solcher Filme kaum noch wissen, wie sie entstanden sind, doch zeigt sich, dass je älter ein Individuum wird, die Nachfrage, "Wo komme ich her ?" immer stärker wird. Wenn dann aber die wenigen verbliebenen Dokumente unterstützend sein können, erleichtert dies ungemein das Lebensgefühl.


Leider hat sich gezeigt, dass massenhaft produzierte Bilder - so Diapositive oder Filme - den nachfolgenden Generationen nichts mehr sagen. Da haben sich die Fotoalben als Vertreter des Abbildes einer Vergangenheit als die Besseren herausgestellt.


Mag sein, weil die Handhabung um ein Vielfaches leichter ist als die Vorführmethoden mit Projektoren. Immer vorausgesetzt, dass ein Bildersortiment nicht ungeordnet im Schuhkarton oder in der Plätzchendose verstaut wurde.


Wenn man heute dem Amateurfilm noch etwas abgewinnen kann und dieser nicht nur auf 3-Zoll-Filmspulen verwahrt wurde, dann lohnt es sich auf alle Fälle, hier an eine zeitgemäße Digitalisierung zu denken. Wichtig bleibt allerdings immer der Gedanke dabei, das Original nicht aus der Hand zu geben.


Die zeitgemäße Digitalisierung heiß heute aber auch: Mit dem Fortschritt der Technik Schritt zu halten. Soll heißen: Einmal digitalisiert steht nicht für die Erhaltung auf Ewigkeit. Die Methoden der Digitalisierung ändern sich regelmäßig und es ist nicht zu erwarten, dass die heutigen Vorführgeräte, für die diese digitalen Dateien auch noch in 20, 30 oder 40 Jahren zur Verfügung stehen.


Mit dem Übergang vom chemischen Film auf analoge Elektronikvideos kamen die ersten Transfergeräte auf den Markt. Manche sehr einfach aufgebaut, andere komplex und technisch aufwendig. Doch schon nach 20 Jahren zeigte sich, dass diese überspielten Filme auf Magnetbänder den Ansprüchen nicht genügten. Was einerseits an der Übertragungsmethode und andererseits an den Magnetbändern lag.


Anfang des 21. Jahrhunderts fing die digitale Welt des Bildes und die des Filmes auch bei den Amateuren an, die Privatsphäre einzufangen. Folglich hieß es auch, ältere Super 8 oder Normal 8 Filme sollten umgeschrieben werden, denn Nullen und Einsen seien nun einmal unumstößlich verankert. DVD und kleinste Bildformate genügten um auf einen Monitor am PC oder ein Röhren-Fernsehgerät erträgliche Bildqualität zu sichern. Zwar nicht vergleichbar mit einer Leinwand aber digital bearbeitbar.


Bildbearbeitungsprogramme für den heimischen PC kamen auf und so mancher Filmfreund übertrug sein Fundus an Filmen mittels eines Digi-Camcorders. Mit einfachen Spiegelkästen fing man die Bilder ein. Hotspots und den üblichen Staubfusseln im Projektor machten die Filmszenen originell aber letztlich um ein Vielfaches schlechter, als es die seit 2017 möglich gewordenen, für jedermann erschwinglichen digitalen Übertragungsmöglichkeiten im heimischen Bereich.


Wer nun seine Filme aufgehoben hat, dem wird es auffallen, obwohl die originalen Filme um weitere 20 Jahre alterten, dass die Bild für Bild-Scannverfahren sehr gute Ergebnisse liefern und wenn als mp4-Datei vorliegend auf den modernen HDTV-Geräten problemlos vorgeführt werden können. Diese Bild für Bild-Scannverfahren können aufgrund der Abtastmethode den Ton eines Tonfilms nicht mit aufzeichnen. Hier wäre die Nachbearbeitung mittels eines Tonprojektors erforderlich.


Im Rahmen unseres 10-jährigen Jubiläums werden wir ab dem 1. Februar bis einschließlich den 28.02.2019, 10 Amateurfilm-Freunden die Möglichkeit geben, einen 120 Meter langen Normal 8 oder Super 8 Film von uns kostenlos, nach dem Bild für Bild-Scannverfahren digitalisieren zu lassen. Eine Registrierung zur Teilnahme wird ab Freitag den 01.02.2019, Uhr 12:00 auf unserer sappam-Seite freigeschaltet.


Zur Erinnerung !

Am 01.02.2019, ein Freitag, um 12 Uhr, ist es so weit, dass wir vom sappam, anlässlich unserer 10-jährigen Präsenz im Internet mit einer Digi-Aktion 2019 starten.




Dieser Beitrag als Wochen Ticker unterliegt dem Copyright © vom sappam.



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Wochenticher Nr. 4

Beitrag Nr.: 17.01.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   17. Januar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 11:15:04




Es sind noch wenige Tage, bis wir unser 10-jähriges
Jubiläum
mit einer Digi-Aktion 2019 eröffnen.



Zur Erinnerung !

Am 01.02.2019, ein Freitag um 12 Uhr, ist es so weit, dass wir vom sappam, anlässlich unserer 10-jährigen Präsenz im Internet mit einer Digi-Aktion 2019 starten.


Vorgesehen ist es den ersten 10 registrierten Teilnehmern, besser gesagt Haushalten, die Möglichkeit zu gegeben, kostenlos einen 120 m langen Super 8/Single 8 oder Normal 8 Amateurfilm von uns digitalisieren zu lassen. Die Aktion soll unter anderem die Bild für Bild Digitalisierung bekannt und interessant machen, bevor die alten Amateurfilme in den heimischen Truhen, Schränken, Schachteln oder gar dem Dachboden vollkommen unbrauchbar werden.


Es ist die Zeit gekommen, diese im privaten Besitz befindlichen Filme, aufgenommen vor vielen Jahren, in ein heute übliches digitales Bildformat umzuwandeln, ohne dabei das Original in irgendeiner Weise zu verändern.


Den ersten 10 Teilnehmern aus einem Haushalt, die an dieser Digi Aktion 2019 sich beteiligen, werden wir vom sappam, nach Zusendung eines Films, eine auf einem PC, Notebook oder Laptop lesbare mp4-Datei zukommen lassen. Das Abtastverfahren wird nach dem Prinzip des Bild für Bild-Scannverfahren durchgeführt. Das Ergebnis dürfte danach in verblüffend guter Qualität der Filmszenen vorliegen, sodass die generierte Datei auf den heute üblichen HDTV-Geräten mit USB2-Anschlüssen, ausgelesen werden kann.


Das ein Tonfilme nur als Stummfilm nach unsere Digitalisierung vorliegt darf bei diesem Verfahren als selbstverständlich angesehen werden. Natürlich können die Bilder der Filme nicht besser sein als die Bilder des Originals, doch scheint es so zu sein, dass der technische Fortschritt und der damit verbundene Entwicklungssprung bei dieser Art der Konvertierung, merklich bessere Ergebnisse zeigt, verglichen mit den älteren Digitalisierungsverfahren über analoge Aufzeichnungsgeräte. Es sind nur noch 14 Tage, bis zur Eröffnung dieser Aktion. Bereiten Sie schon jetzt Ihren Amateurfilm vor, der eine maximale Länge vom 120 m haben sollte, was einer Vorführdauer zwischen 26 bis 28 Minuten entsprechen dürfte.


Was die Digitalisierung und die Bearbeitung von Filmen betrifft, so haben wir hier auf dieser Plattform bereits mehrere Beiträge, die nachlesbar in unseren Archiv, veröffentlicht. Die einzelnen Überschriften hierzu lauten:




Lassen sie sich die Gelegenheit nicht entgehen. Weiter Infos zur Teilnahme werden wir nächste Woche veröffentlichen.




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Wochenticker Nr. 3

Beitrag Nr.: 11.01.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   11. Januar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 09:35:31




Das Problem mit den gebrauchten Projektoren für Schmalfilme.


Auch das sappam leidet an den klassischen Störungen, die bei Schmalfilmprojektoren auftreten, da diese Apparat nunmehr 40 Jahre und noch mehr alt sind. Die Apparate die in unserem Bestand sind, sind in der Regel nach Eingang geprüft worden und soweit es ging auch funktionstüchtig ins Magazin gebracht worden.


Was nicht heißt, dass alle Geräte die Funktionstüchtigkeit erhalten haben. Einige Apparate sind aufgrund der Alterung von Antriebriemen bzw. der darin verbauten Antriebsscheiben bei den Tonprojektoren, nach wie vor ohne Funktion.


Nicht selten erreichen uns auch Apparate, bei denen nur das Leuchtmittel, die 100 W lichtstarke Halogenlampe, nicht mehr leuchten. So kommt es, dass die Geräte mangels Funktion abgegeben werden. Die Beschaffung der Kaltlichtspiegel ist oft mit einem unverhältnismäßigen hohen Preis verbunden, was die Besitzer meist davon abhält hierfür noch eine Investition zu tätigen und sich daher lieber vom Projektor trennen.


Auch jenen, die es kaum glauben, dass der Projektor in Gänze seine Funktion aufgegeben haben soll, werden versuchen eine letzte Chance der Sache zuzubilligen, besonders dann, wenn es nicht ganz ungeschickte Hände versuche, die alte Technik nochmals angehen.


Mit etwas Fantasie bei der Beschaffung eventuell erforderlicher Ersatzteile und Verständnis wie so ein Gerät montiert wurde, gepaart mit der Bereitschaft einen Versuch zu machen und eine Lösung für die Reparatur zu finden, kommt so mancher Amateur doch noch ohne Fachmann aus und zum Erfolg einen Film vorzuführen.


Der mechanische Teil eines Schmalfilmprojektors ist sehr übersichtlich aufgebaut. Mit Ausnahme der Filmtransporteinrichtung, dem Filmgreifer. Hier wird ja nach Modell eine etwas komplexere Mechanik eingesetzt, die aber im allg. so robust ausgelegt ist, dass Defekte so gut wie nicht auftreten, auch nicht nach 50 Jahren.


Etwas schwieriger wird allerdings eine Reparatur an Ton-Projektoren ausfallen, die aufgrund des für die Tonfilme erforderlichen Gleichlaufs, eine anspruchsvoller Mechanik aufweisen. Mehr noch, auch die Platzverhältnisse sind dort etwas ungünstiger, zumal jeder freie Platz den die Mechanik im Gehäuse frei ließ, von der Elektronik mit Leiterplatten, Schalter und Lämpchen belegt ist. Nicht zu vergessen, ein Lautsprecher.


Aber auch diese Ton-Projektoren haben für den Antrieb des Films einen Riemen, der leider über die Jahre hinweg an Elastizität verloren haben wird und deshalb die Bedingung eines hohen Gleichlauf nicht mehr gewährleisten kann. Diese Riemen bleiben somit die anfälligste Teile, die eine einwandfreie Funktion unmöglich machen könnten.


Die einfachsten Projektoren, die der Markt kennt, wurden mit Gummiriemen ausgestattet, deren Elastizität und Länge genau auf die Ausführung der Antriebsscheiben festgelegt wurden. Da auf diesem Gebiet der Technik keine Norm über die Ausführungen der Projektoren oder die der Riemen mit ihren Eigenschaften regelte, ergibt sich, dass der Ersatz im Falle einer Reparatur nur schwer zu finden ist.


Die Alterung des Materials schritt schon in den ersten Jahren nach dem Verlassen der Fabrik voran, sodass heute nunmehr ein leises Summen des Motors hörbar wir, versucht man den Projektor ans Netz zu bringen. Nicht selten sind nur noch verklebte Reste des Riemens an den Antriebscheiben, im Inneren des Projektors sichtbar sind, wenn die hintere Abdeckhaube eines Schmalfilmprojektors abgeschraubt wird.


Durchgebrannte Leuchtmittel stellen eigentlich kein Problem dar, würde man heute den entsprechenden Ersatz noch finden. Bei sehr vielen Reparaturen helfen sich die Bastler mit der verminderten Leistung von nur 50 W eines Kaltlichtspiegels, da diese Ausführungen in den meisten Spotlampen gebraucht werden. Der Markt von diesen Halogenlampen anbietet sie noch an, auch wenn deren Kontaktstifte nur mit etwas Nachhilfe in den etwas breiteren Sockel passen.


Das die sehr hoch beanspruchten Halogen-Kaltlichtspiegel (ab 1964) nur von begrenzter Lebensdauer waren, wusste man schon bei der Fertigung der Apparate, daher ist an allen Projektoren eine abnehmbare Schutzkappe vor der Lampe abgebracht, die mit nur einer Schraube befestigt ist. Mittel einer Münze kann diese aufgedreht werden um einen Wechsel des Leuchtmittels vornehmen zu können.


Auch wenn moderner Technik mit den songenannte LEDs heutzutage immer mehr Nerbreitung findet, so könne wir zurzeit noch keine effektive Lösung als aternative zum 100 W Halogen-Kaltlichtspiegel vorstellen.


Einen der wenigen Beiträge die wir diesbezüglich erhalten haben, war eine Lösung für den Stummfilmprojektor Pentax P 80 und P 80-1. Eine ausführliche Beschreibung, wie so ein Umbau aussehen könnte, finden Sie in unserem Museumsarchiv unter Pentax - Bericht 06.006.0001 und 06.006.0002.


Für weitere Vorschläge sind wir dankbar.




Dieser Beitrag als Wochen Ticker unterliegt dem Copyright © vom sappam.



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Wochenticker Nr. 02

Beitrag Nr.: 04.01.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   04. Januar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 10:08:19




Auch in diesem Jahr erhalten unsere ersten 5 Spender wieder einen Tischkalender 2019.


Auch in diesem Jahr erhalten unsere ersten 5 Spender wieder einen Tischkalender 2019.


Immer wieder können wir feststellen, dass es eines Rucks bedarf die beabsichtigte Spende tatsächlich auf den Versandweg zu bringen. Wir wissen es, weil uns sehr häufig Anrufe oder E-Mails erreichen, mit der Mitteilung eine Spende sei beabsichtigt, dem Museum zukommen zu lassen.


Erfahrungsgemäß wird tatsächlich nur jede 10. Ansage durchgeführt, was uns schon letztes Jahr dazu bewog, für die ersten Spendeneingänge einen unserer sehr begehrten Tischkalender für das laufende Jahr als ein Dankeschön des Museums zu versenden.


Natürlich wissen wir auch, dass es nicht leicht fällt, eine Spende zu versenden, wenn bereits bekannt ist, dass ein ähnliches oder gleiches Modell bereits im Bestand des Museums vorhanden ist. Und dennoch sind wir dankbar über jeden Zugang, da auch wir uns mittelfristig mit ähnlichen Museen, wie das unsere, in anderen Ländern Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas kooperieren sollten, um die sehr schnell untergehende Technik des Schmalfilms zu bewahren.


Auch wenn es manchmal als etwas verwägen erscheinen mag, einen Zusammenschluss anzustreben, man könnte auch dazu sagen, einen Pool einzurichten, mit dem Ziel das unseren heutigen und auch zukünftige Weltbürger einen umfangreichern Überblick zur Technik des vor 80 Jahren eingeführten Schmalfilms erhalten bleibt, wo immer sie auch zuhause sind.


Es müssen nicht immer die großen Museen die Träger solcher Sammlungen sein, es könnten gleichermaßen private Initiativen geben, die der Technik des Laufbildes, von Amateuren letztlich ein Denkmal setzen.


In diesem Jahr feiern wir unser 10-jähriges Präsenzjubiläum im Internet und wissen daher, wie viel Engagement es erfordert, eine so umfangreiche Sammlung an Schmalfilm-Apparaten anzulegen um ein Interesse daran zu wecken. Schließlich sollen die vorgestellten Apparate nicht so präsentiert werden als sei es ein simpler Marken-Katalog.


Andererseits, besteht aber die Gefahr, dass mit einem umfangreichen Bebilderungsangebot der Sammelobjekte, jeder Besuch eines realen Museums überflüssig macht, zumal dem Interessierten nie alle Ausführungen, die der Markt je herstellte, für so wichtig halten wird um eine Reise anzutreten.


Daher sollte schon die Aufmachung einer Internet-Präsentation das informative Ziel erkenntlich machen, das die Sammlung verfolgt. Wenig Bilder im Detail deuten daraufhin, hier ist ein Besuch gewünscht. Viele Detailbilder erübrigen einen Besuch vor Ort.


Bei so einer Diskrepanz zwischen den Angeboten, ob sich das Museum virtuell präsentiert, wie es das sappam tut oder der Publikumsbesuch vor Ort als wichtigeres Argument dem Museumsbetreiber erscheint, muss der Schmalfilmfreund selbst entscheiden können.


Beide Ansätze können interessante Angebote sein, aber immer nur dann, wenn sie einen bestimmten Bekanntheitsgrand erhalten und sie Bedeutung bekommen. Ein virtuelles Angebot ist meist als kostenloser Internetbeitrag für den Besucher verfügbar. Die Pflege dieser Seiten und die Erhaltungskosten liegen ausschließlich beim Betreiber, der letztlich auf Spenden, welcher Art auch immer, angewiesen bleibt.


Der Museumsbetreiber mit öffentlichen Räumen hat seierseits Überlegungen zu treffen, die sich beispielsweise aus den Betriebskosten der üblichenerweise geöffneten Ausstellungsräume ergeben. Auch wenn Personalfragen oft durch ehrenamtliches Engagement erfüllt werden, sind die behördliche Auflagen zum Betreiben eines Museums einzuhalten, zuweilen umfangreich und kostenintensiv. Man denke nur an die laufenden Ausgaben für Wasser, Strom und Heizung. Nicht zu vergessen, die Kosten für plakatierte Werbung.


Virtuelle Museen, wie es das sappam mit einer umfangreichen Präsenz im Internet ist, haben andere Bedingungen zu erfüllen, wenngleich der Unterhalt großer Ausstellungsräume entfällt. Hier sind die Kosten für Domains und Server, Computer und Softwarepflege nicht unbedeutend. Ein Büro mit entsprechenden Arbeitsplätzen zur Pflege der www-Seiten, dem Fotoatelier mit umfangreicher Ausstattung für die Bildbearbeitung, sind, was die immer wieder anfallenden Kosten für die Aufrechterhaltung betrifft, zu berücksichtigen.


Im Unterschied zu einem realen Museum mit Dauerausstellung und regulären Öffnungszeiten für ein zahlendes Publikum, verzeichnen die virtuellen Museen keine Geldeinnahmen aus ihrer Internetpräsenz. Der Nutzer eines virtuellen Museums findet die Web-Seiten meist nur nach einer gezielten Anfrage in einer der bekannten Internet-Suchmaschinen. Nur ein naheliegender Begriff ist einzugeben. Folglich sind gute Platzierungen in Suchmaschinen ein wichtiges Kriterium für den Erfolg virtueller Museen, was in der Regel nur durch entsprechende Web-Seitenprogrammierung erreicht werden kann.


Werbung im Internet ist zwar grundsätzlich möglich, hat aber hier und da durchaus seine Tücken. Auch Abhängigkeiten von Softwareangeboten, die mit in die Seitenprogrammierung einfließen, sind nicht ganz unproblematisch, wenn es um eine neutrale und unabhängige Veröffentlichungspolitik der Web-Seiten geht.


Unterstützende Analyseprogramme zur Feststellung von Besucherzahlen sind bei vielen Portalen beliebte Helfer. Gleiches gilt auch für werbende Hinweise zu Facebook, Twitter oder Youtube-Konten, mit denen der Bekanntheitsgrad des Auftritts vergrößert werden soll. Doch nicht immer erweisen sich solche Beteiligungen als vorteilhaft.


Das sappam hat sich für eine unabhängige Vorgehensweise seiner Web-Präsenz entschlossen und wirbt, wenn überhaupt, nur in eigener Sache, wie Workshops und Fan-Artikel des Museums. Wir sind daher unabhängig vom Handel, auch betreiben wir keinen E-Shop. Wir bitten um Spenden, vorwiegend um Apparate als Sachspende, die unseren Bestand ergänzen.


Jetzt, zum Anfang des Jahres bieten wir daher, den mittlerweile sehr begehrten Tischkalender 2019 an, der an die ersten 5 Spendern eines Schmalfilmapparates als Dank gehen soll. Eine Aktion, die im vorigen Jahr sehr gut angenommen wurde.


Anfang Februar beabsichtigen wir eine Schmalfilm-Digitalisierungs-Aktion bekanntzugeben, anlässlich unseres 10-jährigen Präsenzjubiläums im Internet. Ab Uhr 9:00 des 01.03.2019, ein Freitag, bis einschließlich Sonntag den 03.03.2019, Uhr 16:00, soll an die ersten 5 sich telefonisch meldenden Kandidaten, mit Interessen, je einen Super 8- oder Normal 8-Film, mit 120 m Länge kostenlos von uns digitalisiert zu bekommen, vergeben werden.


Feiern auch Sie mit uns das Jahr 2019 !


PS. Beachten auch Sie die Hinweise zur Teilnahme an der kostenlosen Digitalisierungs-Aktion. Die Bedingungen werden ab dem 01.02.2019 auf diesen Seiten veröffentlichen.




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Wochenticker Nr.01

Beitrag Nr.: 01.01.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   28. Dezember 2018 - Mitteleuropäische Zeit - 12:05:16




Editorial  


Liebe Schmalfilmfreunde und Besucher dieses Auftritts im WWW !


Nach einem erfolgreichen Jahr 2018, das dem sappam beschert wurde, hoffen wir auch, dass das Jahr 2019 für Sie noch weitere Überraschungen bereithalten wird. Abgesehen vom 10-jährigen Präsensjubiläumsmonat, das wir im März feiern können, werden wir uns weiterhin bemühen, hier im Internet, Neuzugängen vorzustellen und ergänzende Informationen zur klassischen Amateurfilm-Welt einzubringen.


In erster Linie möchten wir uns aber auch bei all den Besuchern bedanken, die sich auf unserer Web-Seite ein Bild gemacht haben, wie wir die Schmalfilmtechnik präsentierten. Wir bedanken uns auch über die abgegebenen Kommentare und Verbesserungsvorschläge - auch wenn diese nicht immer von uns umsetzbar waren - bezüglich der Gestaltung unserer Seiten.


Unter anderem kam auch die Anregung, die Suchfunktion zu verbessern, indem schon bei der Eingabe von Stichwörtern, insbesondere bei den Apparategruppen, korrekte Marken- bzw. Modellebezeichnungen angezeigt werden. So wie es heute bei Suchmaschinen üblich ist, wo bevorzugte Begriffe erscheinen. Diese Anregung haben wir aufgenommen und hoffen, eine Lösung einführen zu können.


Was wir 2019 schwerpunktmäßig nicht verfolgen werden, ist die Umgestaltung der Web-Seiten auf Web 2.0 Niveau bzw. auf HTML5-Darstellung, denn es gibt nach wie vor viele Alt-Computer-Nutzer die nicht über einen der modernen Browser verfügen aber die Web-Seiten unseres Museums dennoch problemlos aufrufen sollen. Andererseits würde eine diesbezügliche Anpassung von uns erhebliche Programmierarbeit bedeuten, die sich letztlich nicht rechtfertigen ließe.


Wir überlegen hier und da einige unserer Beträge mit Video-Clips zu untermalen, was allerdings im Gegensatz zum vorhergesagten steht, da dieser Dienst nur mit moderneren Browsern erbracht werden kann. Inwieweit es sinnvoll ist, einen relativ hohen technischen Aufwand hier zusätzlich zu betreiben wird zurzeit noch überprüft. Dem steht nämlich unsere B i l d e r - G a l e r i e gegenüber, die allem Anschein doch sehr beliebt geworden ist und mittlerweile mit über 600 Bilderstrecken aufwarten kann.


Das unsere Museums-Seiten nur einen sehr eingeschränkten Besucherkreis anspricht, liegt in der Natur der Sache. Die Betrachtung technischer Apparate ist selbst dann nicht jedermanns Sache unter den Amateuren, auch wenn Laufbilder einen unbändigen Reiz ausüben. Und doch halten wir es für richtig die Leistungen jener Ingenieure, Feinmechaniker, Chemiker, Optiker und Techniker, die diese Apparate einmal bauten, hier zu würdigen. Leider sind nur noch sehr wenig Informationen darüber vorhanden, zumal die damals führenden Betriebe ihre Produktion mangels Nachfrage unverhofft stilllegen mussten und daher entsprechende Entwicklungsunterlagen kaum archiviert wurden.


In der schnelllebigen Zeit, die in den Jahren ab 1970 begann, rasen wir von Modell zu Modell, selbst heute noch, bei den neusten Apparaten der digitalen Fotografie. Der Einsatz mit dem Neusten ist kaum vollzogen, die Anwendung kaum erbracht, schon erreichen uns Nachrichten zum allerneusten Trend. Merkwürdig dabei bleibt, dass alles sich in diesem Moment auf eine einzige Lösung stürzt. Bedenklich sollte es schon sein, so einer Strömung gleich nachzulaufen. Auch Alternativen sind oft gut genug, wenn gleich diese nicht dem Trend entsprechen, so können sie doch ein Wegweiser werden, zu anderen Horizonten, die unter Umständen Vielfälltiger sind.


Das Schmalfilm-Apparae-Museum wird sich weiter den Apparaten des Amateurfilms widmen. Apparate, die dem Museum gespendet werden, werden wir auf diesen Seiten listen und in Köthen lagern. Auf angemeldeten Wunsch hin können wir auch im Museum die bevorzugten Apparate des Besuchers zeigen. Vielleicht mit einem Workshop verbinden und dabei Wissen austauschen.


Wir sehen dem 2019 mit Freude entgegen und bleiben aktiv dabei, diese Web-Seiten des sappam zu ergänzen.

Ihr Ulrich Naumann





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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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