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Archiv: Beiträge u. Berichte über Februar
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Dies sind Veröffentlichungen redigiert von unseren Autoren






Wochenticker Nr. 9

Beitrag Nr.: 22.02.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   22. Februar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 09:28:01




In dieser Woche erinnern wir nochmals an unsere 'Digi-Aktion 2019'.

Wir müssen zugeben, dass wir uns etwas mehr Beteiligung erhofft hatten, als wir uns für den Ausruf der 'Digi-Aktion 2019' entschieden haben. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch einige der 10 freigebenden Digi-Posten frei. Daher können auch Sie sich noch als Teilnehmer am der kostenlosen Digitalisierung eines max. 120 m langen Super 8/Single 8 Films bzw. Normal 8 Films registrieren lassen.


Die Teilnahme ist denkbar einfach und wird jedem zugesprochen, der sich noch registriert, bis die maximal Teilnehmerzahl erreicht ist. Durch einfaches Klicken auf das hinweisende Werbebanner der Startseite vom sappam, gelangt der Interessent zu den vorgerichteten Seiten unserer Präsentation, bis hin zum Registrierungsformular.


Der interessierte Teilnehmer an dieser Aktion geht keinerlei Verpflichtung, uns gegenüber ein. Lediglich die Einsendung des zu digitalisierenden Films ist entscheidend. Denn nur so können wir die Leistung erbringen, die wir anlässlich unseres 10-jährigen Präsenzjubiläums im Internet, als Dank für die Treue unserer Besucher, ausgelobt haben.


Wir wissen sehr wohl, dass es ein wenig Überwindung kostet, einen Familienschatz aus der Hand zu geben, mehr noch, wenn der Bekanntheitsgrad des Anbieters (hier ist unser Museum mit gemeint) nicht besonderes hoch ist. Doch gerade deshalb haben wir die Registrierung eingeführt, mittels welcher dem Teilnehmer zugesichert werden kann, hier ein ehrliches Angebot wahrnehmen zu können. Kostenlose Arbeiten bzw. Angebote sind nicht selten verdächtig, schon durch bekannt gewordene Missbräuche.


Wer sich, um sicherzugehen, auf unserer Seite registriert, erhält als Erstes eine E-Mail, die sicherstellen soll, dass der eingetragene Teilnehmer auch die korrekten Daten eingegeben hat. Nur so können wir dem Empfang der zugesandten Mail bestätigten. Das sappam überprüft die Plausibilität nach erfolgter Bestätigung aller gemachten Angaben und betrachte dann in der Folge den Teilnehmer als registriert.


Erst mit dem Empfang des zugesandten Filmmaterials, den wir umgehend per E-Mail bestätigen, wird es uns möglich gemacht, die zugesagte Digitalisierung des Films vorzunehmen.


Das eingereichte Filmmaterial wird von uns mittels eines Bild für Bild Scanverfahrens kopiert, ohne dass dabei Veränderungen am Original vorgenommen werden. Die dabei notwendige Lichtquelle zur Abtastung der einzelnen Bilder wird von einer Diode geliefert, die keine Hitze erzeugt und daher das Filmmaterial in keinster Weise strapaziert.


Tonfilme werden als Stummfilm behandelt und nur stumm digitalisiert. Die dann noch fehlende Tonspur auf der generierten Videodatei im Format mp4, kann in einem separaten, nachgeordneten Tonübertragungsverfahren mittels eines Video-Schnittprogramms auf einem modernen PC oder Notebook eingespielt werden. Die Film-Tonspur wird in der Regel als mp3-Datei erfasst und digitalisiert festgehalten. Das Digitalisieren der Tonspur ist nur auf gesonderten Antrag des Teilnehmers an das sappam möglich und daher ergänzend abzusprechen.


Nach erfolgter Digitalisierung des Films wird die generierte mp4-Datei auf einen mitzuliefernden USB2-Stick (mind. 4 GB) geschrieben. Beides - original Film und USB-Stick - wird zusammen vom sappam kostenfrei an den Einsender (Besitzer) zurückgesandt. Wird es gewünscht, dass neben der 1. mp4-Datei keine weitere Sicherungskopie im Museum (sappam) verbleibt, kann dies ausdrücklich gewünscht werden.


Abschließend können wir uns nur noch wünschen, dass bis zum 28.2.2019, 23:59:59, Tag der letzten Registriermöglichkeit, die 10 kostenlos zugesagten Arbeiten bei uns in Auftrag gegeben werden. Es müssen ja nicht immer Filme mit einer Länge von 120 m sein. Es könnten auch kleinere Filmspulen eingesandt werden. Immer dann, wenn diese Filme 8 mm breit sind und von einem Amateur gedreht wurde, werden diese auch angenommen.





Zur Erinnerung !

Seit Freitag den 01.02.2019 - 12:00, läuft die vom sappam, gestartete Digi-Aktion 2019, anlässlich unseres 10-jährigen Präsensjubiläums im Internet. Die Aktion endet spätesten nach dem sich der 10. Teilnehmer registriert hat oder am 28.02.2019 - 24:00.

Klicken Sie hier, wenn Sie sich registrieren möchten.





Dieser Beitrag als Wochen Ticker unterliegt dem Copyright © vom sappam.




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Wochenticker Nr. 8

Beitrag Nr.: 15.02.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   15. Februar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 16:23:32




Was unterscheidet ein Video-Clip vom Smartphone von einem Amateurfilm ?


Abgesehen davon, dass heute die Video-Clips digitale Aufzeichnungen sind und daher die analogen Filme, die mittels chemischer Prozesse entstanden kaum vergleichbar wären, da die technischen Möglichkeiten der digitalen Fotografien, die dem heutigen Amateure zur Verfügung stehen, jederzeit Aufnahmebereitschaft und schier unglaublicher Länge verleihen.


Da ist beispielsweise schon der Umstand ausschlaggebend, dass jede, als interessant erscheinende Gelegenheit, spontan mit dem Handy eingefangen werden kann, ganz anderes, als es die bedacht ausgewählte Filmszene des Amateurs mit maximal 4-Minuten-Filmvorrat und hohen Filmanschaffungskosten möglich war.


Natürlich gab es auch für den Super 8 Filmamateur mehr als eine Gelegenheit die Kamera nur hinzuhalten und Bildersequenzen einzufangen, ohne dass die Szenerie einen Sinn hätte, ergeben konnten. Doch nur so machte mancher Filmer hinter der Prämisse des Versuches solche Drehs. Auch wenn eine filmtechnisch komplizierte Versuchsreihe gar nicht hätte unternommen werden müssen.


Und doch, die Amateure der 1970er Jahre, haben sehr schnell mit Bedacht gelernt Filme zu drehen. Wenn nicht mit einem Drehbuch zur Hand, dann doch einer Chronologie der Ereignisse folgend und etwas Fantasie beim Filmschnitt einbringend, alle Szenen mit Leben zu füllen. Heute werden Clips in unzähligen Mengen angefertigt, die untereinander selten in einem Zusammenhang stehen.


Schon allein der Umstand, dass die digital eingefangenen Szenen nicht nachbearbeitet werden - mangels der Fähigkeit, dies mit einem Schnittprogramm durchzuführen - macht diese Filmchen mittelfristig doch uninteressant. Die heutigen Reisenberichte, die filmisch unterstütz nach Chicago, nach Hongkong oder auf eine Bergspitze führen, mögen aus fototechnischer Sicht durchaus vergleichbar sein mit den Filmen der Reisenden aus dem 1970er Jahre, und dennoch, der Reiz einer digitalen Vorführung ist heute wesentlich geringer.


Dies mag wohl sozialkritisch klingen, schon deshalb, weil der Zeitgeist und aller mit ihm verbundenen Umständen, eine Fülle an außergewöhnlichen Bildern die Menschheit heute so bedrängt, dass amateurhaft hergestellte Filmchen kaum andere Blickwinkel bieten, als die, die schon bekannt sind.


Vor 50 oder 40 Jahren war das Angebot an Bildern wesentlich geringer und der jeder außergewöhnliche Blickwinkel eine Sensation, ein Blickfang, ob im großen Kino vorgeführt oder vom Amateur eingefangen. Letzterem boten sich trotz wenigem Filmvorrat in seiner Kamera, durchaus Szenen, deren Einmaligkeiten auch heute noch sehenswert sind.


Mit Verlaub gesagt: Dies gilt selbstverständlich auch heute noch, doch die Angewohnheiten des schnellen Erlebens und die der schnell erfüllbaren Wünsche und Handlungen, machen so mache digital Szenerie ebenso flink vergesslich, wie es vielleicht eine als historisch zu bezeichnende Gelegenheiten wäre. Schaulistiges Filmen vom Elend der Anderen, gepaart mit Neugier, sein damit nicht gemeint. Dies wäre auch einem seriösen Amateurfilmer nicht würdig.


Digitale Video-Clips sind, wenn sie vom Amateur stammen all zu oft Gelegenheitsaufnahmen, die seltenst nachgearbeitet werden. Amateurfilme aus der analogen Zeit sind meistens zusammengesetzt aus mehreren Filmszenen und aus verschiedenen Blickwinkeln um ein Objekt herum eingefangen. Eine Aufnahmetechnik, so wie es aus dem klassischen großen Kino bekannt ist. Daher haben analoge Amateurfilme, oft einen erkennbaren roten Faden, der dem Zuschauer etwas erzählen soll. Video-Clips lassen Aussagen doch oft beiseite, weil nur eine augenblickliche Betrachtung erfasst wird bzw. wiedergegeben werden soll.


Die Semiprofessionellen Youtuber, die sich mit Video-Clips auf der bekannten Plattform 'Youtube' darstellen oder etwas vortragen, agieren oft schon, wie es in einem Filmstudio zugeht, auch wenn deren technisch Ausrüstung weniger anspruchsvolle Mittel besitzt, die die Qualität der Aufzeichnungen sichtbar beeinflusst. Doch hier wird schon sehr oft ein Drehbuch mit Konzept eingesetzt.


Auch wenn die Zeit des chemischen Films definitiv vorüber ist, zumindest für den Amateur, so sind doch die Ergebnisse aus jener Zeit bemerkenswert. Aus Sicht eines Archivars sollte mit den heutigen Video-Clips etwas mehr Sorgfalt bei deren Erhaltung und Verwaltung eintreten. Gut: Viele Clips sind schon mit einem Datum und einer GPS-Markierung versehen, Details, die dem analogen Filmmaterial immer fehlten, wenn nicht der Amateur doch sorgsam die einzelnen Filmszenen notierte.


Was allerdings mit den derzeitigen digitalen Amateurfilmen noch nicht geklärt ist, ist die Frage: Wie lange werden sich die unterschiedlichsten Kodizes digitaler Dateien halten bzw. das Auslesen derart komprimierten Dateien möglich sein wird ? Der klassische Filmprojektor ist ein mechanischer Apparat, der wie auch immer, noch in 200 Jahren existieren könnte. Einzen und Nullen auf einem Datenträger werden es wohl auch so lange schaffen, nur stellt sich dann schon heute die Frage: Werden die Lesegeräte dafür noch vorhanden sein ?


Bei allen angebrachten Zweifeln und jeder diesbezüglich möglichen Vorausschau, auch zum chemischen Film als Speichermedium, dürfte ein Ende durch Alterung sicher sein. Ein Ende, wie es dem digitalen Video-Clip von heute schon massenhaft zustößt.



Zur Erinnerung !

Seit Freitag den 01.02.2019 - 12:00, läuft die vom sappam, gestartete Digi-Aktion 2019, anlässlich unseres 10-jährigen Präsensjubiläums im Internet. Die Aktion endet spätesten nach dem sich der 10. Teilnehmer registriert hat oder am 28.02.2019 - 24:00.




Dieser Beitrag als Wochen Ticker unterliegt dem Copyright © vom sappam.



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Wochenticker Nr. 7

Beitrag Nr.: 08.02.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   08. Februar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 17:01:59




Gibt es für das sappam noch Überraschungen ?


Nach nunmehr 10 Jahren Präsenz im Internet und mehr als 1560 registrierten Objekten, die ursprünglich dem Amateur als technische Geräte zur Herstellung von Filmen zur Verfügung standen, können wir immer wieder überraschenderweise feststellen, dass diese bei Weitem nicht alle Ausführungen, die es je gegeben hat vertreten.


Uns ist sehr wohl bewusst, dass allein von den ca. 3000 je gefertigten Modellen an Filmkameras erst 1200 Ausführungen in unserem Magazin lagern. Auch ist die Anzahl an Modellen der je angebotenen Filmprojektoren in unserer Sammlung noch überschaubar. Ganz abgesehen von Bildbetrachtern, die ebenfalls in vielen unterschiedlichen Ausführungen gebaut wurden.


Die Grundlage unserer Sammlung setzt sich zum heutigen Tage aus Filmkameras vom Format Normal 8 und Super 8/Single 8 zusammen. Alles Apparate, die im europäischen Raum mehrheitlich verkauft wurden. Was gleichbedeutend ist, dass japanische, französische, schweizer, deutsche und englische Apparate vertreten sind.


Der Boom der Jahre von 1965 bis 1980 ließ eine große Anzahl von Filmkameraausführungen nach Deutschland und Österreich kommen. Japanische Apparate genossen hohe Reputation aufgrund der überzeugenden Qualität. Was dazu führte, dass die meisten europäischen Hersteller, entweder die Fertigung aufgaben oder die Produktion nach Fernost verlagerten.


Französischen Amateurfilmkameraherstellern, wie Pathe und Ercsam gaben schon in den 1960er Jahren auf. Beaulieu überlebte bis in die Anfänge des 21. Jahrhunderts. Die schweizer Firma Bolex fusionierte mit der österreichischen Firma Eumig, ließen aber auch die letzten Modelle vor der endgültigen Schließung in Asien fertigen.


Da der Schmalfilm in Europa, trotz der politisch bedingten Trennung, nach 1945, in Ost und West, sehr beliebt wurde, entwickelte sich sehr schnell ein Markt für hochwertige Apparate. Der Massenmarkt wurde in der Folge mit Kameras aus Japan bedient, was nicht heißen soll, dass Spitzenqualität nicht auch aus Fernost kam. Beispiele gibt es genug.


Die meisten Hersteller boten ausgefeilte Lösungen an ihren Apparaten an, was gepaart mit einer schnellen Modellfolge, die fasst jährlich angeboten wurde, zu einer sehr großen Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten führte.


Asiens Erfolgrezept war es, Amateurfilmkameras auch mit Wunschbezeichnungen der Importeure auszuliefern. Federführend waren die europäischen Versandhäuser, die jeweils ihre Einkäufe mit eigener Marke versehen ließen. Um nur 2 Importeure zu nennen, wäre da das Versandhaus 'Quelle-Nürnberg' zu nennen, mit dem eigenen Markennamen 'Revue' und der Filialist Photo Porst mit der Hausmarke 'Porst'. Beide Händler kauften mehrheitlich bei 'Chinon' in Japan ein. Andere Importeure kauften bei 'Cosina' oder ließen bei 'Shinsei Optical Ltd.' (Nalcom, Raynox) fertigen.


Einer der erfolgreichsten Hersteller von Amateurfilmkameras, die deutsche Firma Robert Bosch, mit der Marke 'Bauer' (vormals Eugen Bauer), verlegte die Fertigung nach Malaysia. Nur so konnte dem japanischen Erfolg Paroli geboten werden. Zudem wurde eine Fülle von Modellen auf den Markt gebracht.


Unter dem Erfolgskurs des asiatischen Produzenten litten auch die Hersteller von Schmalfilmkameras der USA. Hier die bekanntesten: 'Kodak' und 'Bell & Howell'. Kodak, zwar als Größter der Hersteller vom Filmmaterial, konnte nie dem japanischen Angebot an Kameras etwas entgegensetzen. Daher blieb der Absatz dieser Marke weitgehend auf den USA-Markt beschränkt. Gleiche galt für Bell & Howell, die den größten Absatz nur in den USA erzielte. Selbst die Exportzahlen nach Europa bleiben bescheiden.


Mit der Einführung des Super 8 Formats durch Kodak im Spätherbst des Jahres 1964 in den USA und im Jahr 1965 in Europa veränderte sich der gesamte Markt. Eine ganz neue Kameraausführung für die Super 8 Filmkassette musste fertigungstechnisch vorgenommen werden. Nur die finanziell gut dastehenden Hersteller konnten diesen Kraftakt der Produktionsumstellung überstehen. Die Folge war, dass die meist kleineren Herstellungsbetriebe aufgeben mussten.


Aber gerade hier, in diesen kleineren Fertigungsbetrieben, entstanden technische Ausführungen, die uns heute noch erstaunen lassen. Die Anzahl der je verkauften Apparate solcher Modelle war meist sehr niedrig. Folglich ist auch das Angebot, sowohl als Spende, Leihgabe oder Kaufobjekt äußerst selten. Hier ein Beispiel, obwohl der Hersteller nicht einmal zu den kleinen der Branche gehörte. Elmo mit dem Modell C 300 brachte es auf den Punkt. Eine Filmkamera für alle Gelegenheiten. Eine Wundermaschine.


Aber auch Arco aus Japan und Carena aus Liechtenstein sollten Erwähnung finden, schon deshalb, weil deren Apparate durch Innovation und Präzision überzeugten.


Für Sammlungen werden Apparate, je älter sie sind, immer interessanter sein als die jüngeren Modelle, die noch im größerer Anzahl vorhanden sein dürften. Doch auch unter den jüngeren Ausführungen gibt es manche Modelle, die sehr selten verkauft wurden und daher zu begehrten Sammlerobjekten zählen. Hier sei einmal die Super 8 Sound Serie von Rollei erwähnt. Sie repräsentiert den Versuch in Europa eine eigenständige Fertigung aufzubauen, die aber kläglich scheiterte.


Gute und bekannte Namen - Rollei, Leitz - die über hohe Reputation verfügten, brachten den Apparaten nur mit dem Markennamen allein, nicht den Erfolg. Die Leicina-Apparate, legendär für ihre hohe Präzision, konnten aus Preisgründen nur im professionellen Bereich punkten. Leider war da, relativ wenig Spielraum für große Absatzzahlen, denn das 16-mm-Filmformat ließ nur wenig Spielraum.


Überraschungen die in einem Museum auftreten oder für Sammler von Bedeutung sein könnten, gibt es in der Regel bei seltenen Altgeräten oder Versuchsausführungen der sogenanten Prototypen, die in den Entwicklungsabteilungen der Hersteller entstanden. Aber auch Exemplare, welche in geringer Stückzahl für Werbezwecke angefertigt wurden. Beispielsweise ein 'Bauer C-Modell' im transparenten Kunststoffgehäuse.


Seltene oder noch hoch im Preis gehandelte Amateurfilmkameras, wie es die verschiedensten Ausführungen der Bolex H 8 sein können, bleiben dem sappam aus Kotengründen noch vorenthalten, weil deren Besitzer meist bewusst ist, hier ein außergewöhnliches Exemplar zu besitzen. Andererseits kann aber auch ein einfaches Kameramodell Aufmerksamkeit hervorrufen, wenn beispielsweise ein Anamorphot (ISCO-Göttingen) als ein besonderes Objektiv aufgesetzt werden kann - wie bei der Bauer 88 B.


Summasumarum: für deutsche Sammler und somit auch für das sappam gibt es noch einige Überraschungen, was die Modellvielfalt und ihre Varianten betrifft. Man muss nur auf den US-amerikanische Markt schauen, oder den französischen, wo es noch Filmkameras für Amateure gibt, die hierzulande kaum Beachtung fanden.


Das Angebot russischer, ostdeutscher oder tcheischer Film-Apparate war nach 1945 immer sehr bescheiden. Aber hier noch ein besonderes Modell zu finden gilt als hochinteressant, denn die merkwürdigsten Ausführungen stammen aus Amateurhänden, die meist als Einzelfertigung entstanden oder es sind Exemplare, die aus der Schmiede der Geheimdienste stammen.


Anpassungen an medizinische Apparaturen für Forschungszwecke, die mit abgeänderten Schmalfilmkameras erreicht wurden, bleiben, was die noch vorhandenen Bestände betrifft, Ausnahmen. Wie es auch die professionell eingesetzten Super 8 Filmprojektoren sind, die in den 1965er-Jahren in Düsenflugzeugen, für die Unterhaltung der Passagiere sorgten.


Vielleicht gibt es aber auch Spender, die zur Filmtechnik kaum oder keine Beziehung haben und überraschenderweise an ein Exot solcher Technik gelangten, und dabei erkennen, dass es sich nur noch um ein museumsreifes Objekt handeln kann. Platz im sappam findet sich für solche Dinge, um nicht zu sagen Apparate, dann allemal.


Zur Erinnerung !

Seit Freitag den 01.02.2019 - 12:00, läuft die vom sappam, gestartete Digi-Aktion 2019, anlässlich unseres 10-jährigen Präsensjubiläums im Internet. Die Aktion endet spätesten nach dem sich der 10. Teilnehmer registriert hat oder am 28.02.2019 - 24:00.




Dieser Beitrag als Wochen Ticker unterliegt dem Copyright © vom sappam.



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Wochenticker Nr. 6

Beitrag Nr.: 01.02.2019      

Autor:       sappam Team, erstellt  am:   01. Februar 2019 - Mitteleuropäische Zeit - 10:01:59




Das sappam feiert sein 10-jähriges Präsenzjubiläum im Internet.


Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht ! Heute vor 10 Jahren stellten wir zum ersten Mal die sappam.de Internet-Präsentation ins Internet und glaubte, den Amateurfilmfreunden eine Möglichkeit zu geben noch etwas mehr über die Vielfältigkeit des Hobby informieren zu können, als es in der Hochzeit des Amateurfilms möglich war.


Ursprünglich, es war im Jahr 2007, wurde der Gedanke verfolgt, ein reales Museum in Köthen zu gründen, in dem die damals schon umfangreiche Sammlung von Herrn Ulrich Naumann, dem Initiator des Projektes, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit einen erweiterten Überblick zu ermöglich, über eines sehr beliebtsten Hobbys des Amateurfilmers im 20. Jahrhundert.


Obwohl die Räumlichkeiten in der Köthener Friedrichstraße vorhanden waren, drückten die Unterhaltungskosten der 420-qm-Ausstellungsfläche zu sehr auf das, für diesen Zweck zur Verfügung gestellte Budget des Projektes. Mit der Folge, dass ab dem 1. Februar 2009 erstmals Teile des bereits vorhandenen Inventars, virtuell im Internet vorgestellt wurde.


Gelegentlich waren es auch Foto- und Modellbahn-Sonderausstellungen, in den Jahren nach 2007 die Ausstellungsräume der Friedrichstraße nutzten. Aber schon zu dieser Zeit zeigte sich, dass die Besucherzahlen interessierter Amateurfilmer den finanziellen wie auch den materiellen Aufwand einer Dauerausstellung nicht rechtfertigen wird. So war die Entscheidung ein leichtes, das reale Museum zu schließen, zugunsten des Aufbaus einer umfangreichen Internetseite, die sich als das virtuelle Schmalfilm-Apparate-Museums einer Öffentlichkeit präsentiert.


Neben der Seitengestaltung (Design) und der Festlegung einer Museumsmarke, dem Logo, war ein kurzes Akronym (sappam) für die URL (die Kennung um Internet) von großer Bedeutung, denn ohne einen griffigen Begriff, würde die Museums-Seite kaum auffindbar sein.


Die bekanntesten Suchmaschinen des Internets listeten in der Folge ab 2011 den Begriff sappam, was uns lehrte, auch quer einsteigenden Surfern den sicheren Zugang zum virtuellen Museum, mittel guter Seitenprogrammierung möglich zu machen. Unter den Millionen Internetseiten ist es bei Weitem keine Selbstverständlichkeit, einfach und leicht entdeckt bzw. gefunden zu werden. Zumal bezahlte Werbung nicht eingesetzt werden sollte.


Wer kennt denn schon den Begriff sappam ? Vermutlich auch heute noch, die wenigsten Mitbürger. Obwohl die monatlichen Besucherzahlen anfänglich stiegen, zeigt sich im Trend, ab 2015, eine stagnierende Besucherzahl. Vermutlich liegt es daran, dass die Generation der passionierten Amateurfilmer aus Altersgründen das Internet immer weniger nutzen. Eine Vermutung, die sich auch auf die derzeitigen Spendeneingänge übertragen ließe.


Angefangen hat das virtuelle Museum mit ca. 250 Eintragungen, die neben einem spärlichen Text oft nur ein Bild des gesammelten Objekts zeigten. Ein Auftritt, der nicht einmal das Prädikat eines Katalogs verdiente. Doch im Laufe der Zeit wurden erheblich Verbesserungen am informativen Angebot erreicht. Nicht nur, was die Beschreibung der Exponate betrifft, auch die sehr beliebt gewordene B i l d e r - G a l e r i e fand Aufmerksamkeit bei Sammlern, die die aktuellsten Bilderstrecken aufsuchen und unsere Neuzugänge immer wieder abrufen.


Aus der mittlerweile erreicht Anzahl von 1580 gelisteten Objekten, die im Köthener-Museums-Magazin lagern, ließe sich kaum ein Objekt von einem Besucher in angemessener Zeit finden, wenn nicht eine Suchfunktion zur Verfügung stünde. Aufgeteilt in mehreren Blöcken, kann beispielsweise je nach Bedarf ein Objekt aus dem Bestand des Museums, sortiert nach Modell oder Marke aufgerufen werden. Gleiches gilt für ein Objekt, das von uns noch gesucht wird oder mittels eines Stichwortes, vollständige Texte aus Berichten, Tages- oder Wochenticker abgerufen werden. Unser Archiv bietet es. Nicht zu vergessen, das Glossar.


Mittlerweile bereitet es uns schon Sorge, dass unser Angebot von ca. 5000 abrufbaren Seiten, was für Präsentationen von Museen unüblich ist, die Besucher aufgrund der Menge an Informationen zu schnell überfordert werden. Daher sind verschiedene Felder, für Spenden- und Neuzugänge, nochmals nach Jahrgängen sortiert, abrufbar. Bilderstrecken eignen sich ebenfalls gut, die Exponate aus mehreren Blickwinkeln zu präsentieren. Doch auch hier gilt unter den über 560 bebilderten Möglichkeiten, dass jeder Versuch des Auffindens erfolgreich sein sollte.


So mancher Filmfreund und Kenner der Materie würde gerne seine Erfahrungen bekannt machen, doch mangels Möglichkeiten kommt dieses Wissen kaum an eine breite Öffentlichkeit. Das sappam bietet hier die Möglichkeit, Beiträgen und Detailangaben zu den bereits gelisteten Objekten einzubringen. Das sappam veröffentlicht, nach einer sachlichen Überprüfung des redaktionellen Inhalts, die eingereichten Beiträge. Die Autoren und Verfasser solcher Beiträge können auf diesem Wege ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und im Internet verfestigen, ohne gleich eine eigene Homepage betreiben zu müssen.


Insbesondere die Erfahrungen von Sammlern sind gefragt, wenn diese ihre Schätze gelegentlich mit ausgedruckten Seiten unserer Bilder bzw. Detailangaben versehen, um die eigene Katalogisierung zu verbessern. Unsere, als neutral ausgelegten Seiten, bieten diese interessante Möglichkeit. Außerdem erlauben wir uns hier daran zu erinnern, dass wir für redaktionelle Beiträge dankbar sind. Formulare - nach Gruppen sortiert - findet man auf unserer Startseite (Home) - links unten - über den Button 'Zur Abt. Redaktion'.


Das Abfassen eines Beitrags kann vom Autor im Vorfeld mit einem der bekannten Textverarbeitungsprogramme erfolgen. Durch anschließendes Kopieren und Einfügen des redigierten Textes in das entsprechende sappam-Formularfeld wird der Beitrag eingetragen. Der anschließende Versand erfolgt durch Klicken des Buttons 'Versenden'. Ausnahmen stellen Texte und Zahlen aus Tabellen dar, diese können auf der hier beschriebenen Art und Weise, nicht oder nur unvollständig übertragen werden.


Zur Erinnerung !

Seit Freitag den 01.02.2019 - 12:00, läuft die vom sappam, gestartete Digi-Aktion 2019, anlässlich unseres 10-jährigen Präsensjubiläums im Internet. Die Aktion endet spätesten nach dem sich der 10. Teilnehmer registriert hat oder am 28.02.2019 - 24:00.




Dieser Beitrag als Wochen Ticker unterliegt dem Copyright © vom sappam.



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Es wird darauf hingewiesen, dass die hier verwendeten Markennamen den jeweiligen Firmen als Eigentümer gehören, dies sind im Allgemeinen: Warenzeichen, Marken oder patentrechtlich geschützte Bezeichnungen.



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